Mike Rockenfeller bekam nachträglich 30 Sekunden mehr aufgebrummt

DTM 2010

— 31.10.2010

Rennleitung: Die Entscheidungen nach dem Adria-Rennen

Mike Rockenfeller bekommt eine Zeitstrafe, Verwarnungen für Paul di Resta und Alex Prémat und eine nicht alltägliche Strafe für das Abt-Team

Nach dem turbulenten Rennen in Adria hatte die Rennleitung noch einiges zu tun. Sie untersuchte die Zwischenfälle zwischen Paul di Resta und Mike Rockenfeller sowie Alexandre Prémat und Maro Engel in der ersten Runde, die Kollision von di Resta und Miguel Molina und den Scheibenwaschversuch des Abt-Teams an der Boxenmauer.

Rockenfeller bekam wegen seiner Kollision mit di Resta, die beide ans Ende des Feldes zurückgeworfen hatte, eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt. Da die Strafe nachträglich ausgesprochen wurde, wurde sie in eine 30-Sekunden-Strafe umgewandelt. Damit rutscht Rockenfeller in der Ergebnisliste vom elften auf den 16. Platz zurück.

Di Resta wiederum erhielt eine Verwarnung, jedoch nicht wegen des Zwischenfalls mit Rockenfeller, sondern wegen der Kollision mit Molina in Runde 31. Die beiden berührten sich zunächst auf der Start-Ziel-Gerade, dabei brach Molinas Radaufhängung. In der nächsten Kurve schoss der Audi-Spanier geradeaus in die Wiese, rammte dabei aber noch das Heck von di Restas Mercedes. Der Schotte konnte das Rennen aber mit seinem waidwunden Auto zu Ende fahren.

Bei der Kollision zwischen Prémat und Engel, die den Horrorcrash des Franzose in der ersten Runde ausgelöst hatte, hat die Rennleitung in Prémat den Verantwortlichen ausgemacht. Der Audi-Pilot erhielt ebenfalls eine Verwarnung.

Und schließlich wurde noch eine Geldstrafe gegen das Abt-Team in Höhe von 2.000 Euro verhängt - aus einem Grund, der im Rennalltag eher selten vorkommt. Das Team hatte eine etwas unkonventionelle Methode ausprobiert, um die komplett verdreckte Frontscheibe von Mattias Ekströms Auto zu reinigen. DTM-Autos verfügen über keine Scheibenwaschanlage, also stellte sich ein Mechaniker mit einem großen Eimer Wasser an die Boxenmauer.

Der Plan war, das Wasser auf Ekströms Scheibe zu schütten, während dieser auf der Start-Ziel-Gerade vorbeifuhr. Dann hätte der Schwede nur noch den Scheibenwischer betätigen müssen und hätte freie Sicht gehabt. Das funktionierte allerdings nicht so ganz, da der Mechaniker im engen Zwischenraum zwischen zwei Sicherheitsglasscheiben mit dem Eimer nicht richtig ausholen konnte. Und nun gab es auch noch eine Strafe dafür - und zwar sah die Rennleitung darin "unerlaubtes Arbeiten am Auto auf der Strecke".

Fotoquelle: xpb.cc

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