Endlich ein Aufwärtstrend? In Adria konnte Markus Winkelhock in die Punkte fahren

DTM 2010

— 10.11.2010

Pechvogel Winkelhock: Immer nach vorn schauen

Audi-Jahreswagenfahrer Markus Winkelhock fiel in Adria ein Stein vom Herzen, denn davor hatte er nur Pech - Dennoch hat er nie die Motivation verloren

Fr Markus Winkelhock war der vierte Platz in Adria wie ein kleiner Sieg - zum ersten Mal in dieser Saison war das Rennschicksal auf seiner Seite und er konnte seine ersten fnf Punkte des Jahres einfahren. Davor war der Audi-Jahreswagenfahrer der groe Pechvogel im Starterfeld. Bis zum Italien-Rennen hatte er nur am Lausitzring die Zielflagge gesehen, konnte dort aber nicht punkten.

Schon beim Saisonauftakt in Hockenheim hatte Winkelhock Pech, dort kassierte er eine 60-Sekunden-Strafe, weil ihn das Team zu frh zum Boxenstopp geholt hatte. Beim zweiten Rennen in Valencia schied er mit Aufhngungsbruch aus - und so ging es weiter. "Das Pech zog sich wie ein roter Faden durch die ganze Saison", bilanziert er im Exklusivinterview mit 'Motorsport-Total.com'. "Ich bin ein Mal am Lausitzring als Neunter regulr angekommen, bevor ich es in Adria mit Platz vier endlich in die Punkte geschafft habe. Ansonsten nur Ausflle oder Strafen."

Doch den Glauben an sich selbst hat der Schwabe deshalb nicht verloren: "Ich wei, dass ich Autofahren kann. Ich hatte im letzten Jahr Mike als Teamkollegen und wir waren, denke ich mal, auf einem Speed. Ich glaube nicht, dass Mike ber den Winter das Autofahren neu erfunden hat und ich es vergessen habe", sagt er Bezug nehmend auf Kollege Mike Rockenfeller, der mit 22 Punkten zweitbester Jahreswagenfahrer hinter Mercedes-Pilot Jamie Green ist.

Und Winkelhock ist es auch gelungen, sich trotz des vielen Pechs immer wieder neu zu motivieren. "Wichtig ist nur, dass man das alles hinter sich lsst, wenn es schlecht luft. Dass man Rennen gut abhaken kann und einfach nach vorne blickt", erklrt er. "Ich versuche aus Fehlern zu lernen, alles hinter mir zu lassen und nicht das Negative zum nchsten Rennwochenende mitzuschleppen. Man muss bei Null anfangen und wieder konzentriert arbeiten. Das ist das Wichtigste."

Was den erhofften Aufstieg in einen Neuwagen angeht, ist Winkelhock jedoch Realist. Denn er wei, dass am Ende nur die Resultate zhlen, auch wenn man wie er viel Pech hatte: "Wenn man keine Resultate vorweisen kann, dann braucht man sich auch keine Hoffnungen auf einen Neuwagen machen. Fertig!" Doch er ist auch fr eine weitere Saison im Jahreswagen motiviert: "Ich will einfach mehr zeigen, was ich kann."

Das komplette Interview mit Winkelhock knnen Sie ab dem morgigen Donnerstag bei 'Motorsport-Total.com' lesen. Darin bilanziert er nicht nur seine Saison, sondern spricht auch ber die manchmal empfindlichen DTM-Autos und seine Erwartungen an die neue ra ab 2012.

Fotoquelle: xpb.cc

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