Viele Fragezeichen: Die Startnummern für die Saison 2011 werden noch vergeben

DTM 2011

— 12.01.2011

DTM 2011: Fahrerkader mit vielen Fragezeichen

Die Gerüchteküche bezüglich der Fahrerkader von Audi und Mercedes brodelt: Wie viele Plätze werden frei? Wer wird neu hinzukommen?

Bis zum Start in die neue DTM-Saison vergehen noch fast vier Monate, dennoch wird derzeit schon viel über die künftigen Fahrerkader von Audi und Mercedes spekuliert. Von Seiten der beiden Hersteller hält man sich noch bedeckt. Das wird vermutlich auch noch einige Wochen lang so bleiben. Einige Piloten gelten auch für die neue Saison als gesetzt, andere hingegen als Wackelkandidaten.

Bei Audi darf man mit Sicherheit davon ausgehen, dass Timo Scheider und Mattias Ekström als Speerspitzen eneut für die vier Ringe antreten werden. Nach einer "Seuchensaison" für Martin Tomczyk gibt es beim Allgäuer ebenso ein Fragezeichen wie bei Oliver Jarvis, der seine guten Leistungen aus den Vorjahren im "neuen" Audi A4 DTM 2010 nicht ganz bestätigen konnte.

Nachdem man sich von Alexandre Premat vorzeitig trennte und Aushilfspilot Darryl O'Young wohl kaum die erhoffte Verstärkung war, ist mindestens ein Platz im Vorjahresauto neu zu besetzen. Mike Rockenfeller könnte eine Chance im neueren Modell bekommen. Es sei denn, der 27-Jährige wird von Audi fix in den Prototypenkader für die Langstrecke versetzt.

Kommt Grosjean zu Audi?

Miguel Molina hat sich nach einem erstaunlichen ersten DTM-Jahr für eine Weiterbeschäftigung empfohlen, womöglich hat der Spanier Chancen auf einen neuen A4. Markus Winkelhock muss nach seiner Pechsträhne 2010 möglicherweise zittern, Katherine Legge ließ die erhofften Fortschritte mehrfach vermissen und gilt ebenfalls als Wackelkandidatin.

Kurzum: Von neun Audi-Piloten des Vorjahres gelten nur drei als gesetzt. Für die maximal sechs freien Plätze gibt es reichlich Bewerber. Allein bei der Audi-Sichtung im Dezember in Almeria stellten sich zehn Kandidaten (und Kandidatinnen) vor. Über die Erkenntnisse aus Spanien weiß man nur wenig. Gemunkelt wird allerdings, dass Ex-Formel-1-Pilot Romain Grosjean und Race-of-Champions-Sieger Felipe Albuquerque sich gut präsentiert haben.

Den möglicherweise frei werdenden "Damenplatz" könnten die Schweizerin Rahel Frey oder die Brasilianerin Ana Beatriz einnehmen. Vor allem die Südamerikanerin wäre auf den ersten Blick eine Überraschung, gleichzeitig könnte der dortige Markt für die Hersteller aber durchaus interessant sein. Langsam ist Beatriz sicherlich nicht. Beim Kartevent von Felipe Massa im Dezember besiegte sie die versammelten Topstars...

Mercedes: Vieles hängt vom Champion ab

Bei Mercedes wirkt der Kader etwas stabiler. Gary Paffett, Bruno Spengler, Ralf Schumacher, Maro Engel, Jamie Green und Susie Stoddart dürften ihre Plätze recht sicher haben, auch Congfu Cheng wird wohl bleiben - die DTM fährt bis 2014 in Schanghai. Das große Stühlerücken beginnt ohnehin erst dann, wenn die Zukunft von DTM-Meister Paul di Resta geklärt ist.

Der Schotte soll seinen Formel-1-Platz bei Force India sicher haben - offiziell bestätigt ist dies jedoch nicht. Bei den Indern wird es zur Hängepartie, weil man Vitantonio Liuzzi zuerst aus seinem gültigen Vertrag bekommen muss. Vorher ist kein Platz für di Resta, da Adrian Sutil wohl bei Force India bleiben wird. "Ich habe mich empfohlen, der Rest liegt nicht an mir", sagt der Champion, der auf eine baldige Einigung hofft.

Ein Fragezeichen steht hinter Sympathieträger David Coulthard. Nach Aussage von Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug verhandelt man mit dem Schotten über eine weitere Saison im "jungen Gebrauchten", aber es gibt einen Stolperstein. Coulthard wird sein TV-Engagement im Rahmen der Formel-1-Übertragungen der 'BBC' ausweiten...

Wer könnte in den Mercedes-Kader aufrücken? Der Niederländer Robert Doornbos ist nach eigener Aussage in Gesprächen über ein mögliches DTM-Engagement mit den Stuttgartern. Auch seinem Landsmann Renger van der Zande werden Chancen eingeräumt. "Es wäre einfach großartig, wenn ich in der DTM die holländischen Farben repräsentieren könnte", meint der bisherige Formel-3-Pilot.

Fotoquelle: xpb.cc

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