Wolfgang Ullrich erwartet mit seinen drei Neulingen einen Schritt nach vorn

DTM 2011

— 05.03.2011

Ullrich: "Erwartungen sind hoch"

Nicht nur die drei Audi-Neuzugänge stehen vor der neuen DTM-Saison unter Druck: Martin Tomczyk soll sich im Jahreswagen empfehlen

Nach einer enttäuschenden Saison 2010 hat Audi zwar nicht den kompletten Kader umgekrempelt, aber immerhin einige Veränderungen vorgenommen. Mit Rahel Frey, Edoardo Mortara und Filipe Albuquerque holte man drei Neulinge an Bord, die möglichst genauso gut einschlagen sollen wie Miguel Molina im Jahr zuvor.

"Die Erwartungen mit diesen drei Neuzugängen sind hoch", sagt Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich. "Alle drei haben beim Test starke Leistungen gezeigt. Ich bin sicher, dass unser Team dadurch noch stärker sein wird. Wir haben eine gute Grundlage, um nach einer Saison, die nicht nach unseren Wünschen verlaufen ist, wieder zurückzuschlagen."

Der DTM-Titel soll wieder nach Ingolstadt. Bei diesem Vorhaben erwartet man sich einen wichtigen Beitrag von Mike Rockenfeller. "Es mag etwas überraschen, dass Mike Rockenfeller und Martin Tomczyk ihre Cockpits tauschen", erklärt Ullrich. "Ich meine, dass Mike diesen Aufstieg nach vielen guten Leistungen verdient hat. Martin hat eine gute Chance, sich in einem veränderten Umfeld zu empfehlen. Ich bin da sehr zuversichtlich."

"Vor einer Saison als Neuling ist es schwierig, konkrete Ziele zu formulieren", sagt Neuling Edoardo Mortara. "Sicher ist, dass nicht der Erfolg des Einzelnen, sondern der Erfolg der Marke Audi im Vordergrund steht", mit diesen Worten macht sich der Rookie auf Anhieb beim Chef beliebt. "Ich bin sehr stolz. Es ist eine große Aufgabe, aber solche Herausforderungen mag ich", sagt Rahel Frey.

"Wichtig wird es sein, dass man im Qualifying stark ist. Das war in der Vergangenheit ein wichtiger Faktor, und das wird auch in der kommenden Saison sehr wichtig sein", analysiert die junge Schweizerin. Humorvoll geht Filipe Albuquerque die DTM an. "Ich bereite mich auf das annähernd Schlimmste vor, um keinen Schock bekommen zu können."

"Das Einsteigen ins DTM-Auto ist schon der Hammer", erklärt der Portugiese. "Man kann nicht einfach die Tür aufmachen und sich geradewegs in den Sitz setzen. Man muss reinklettern und sitzt dann in der Mitte nach hinten versetzt - echt lustig. Mit dem Lenkrad und all den anderen Bedienelementen bin ich sofort gut zurecht gekommen. Es ist ein tolles Auto."

Fotoquelle: xpb.cc

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