Gary Paffett geht 2011 in seine achte DTM-Saison mit Mercedes

DTM 2011

— 10.04.2011

Paffett: "Von außen kommt kein Druck"

Nach zwei Vizemeister-Titeln in Folge soll Gary Paffett nun wieder ganz vorne ankommen: "Mit neuen Reifen gleiche Vorassetzungen für alle"

Gary Paffett muss man 2011 wohl enreut als Speerspitze von Mercedes betrachtet - immerhin ist der Brite der einzige Neuwagen-Pilot im Kader der Stuttgarter, der den DTM-Titel schon einmal gewinnen konnte. Sechs Jahre liegt dies nun schon zurück. Am Erfolgsjahr 2005 will Paffett sich nun wieder orientieren: genug Vizemeisterschaften.

Frage: "Gary, du bist zwei Mal in Folge Vizemeister geworden. Wie lautet das Ziel für die Saison 2011?"
Paffett: "Es war schön, im letzten Jahr drei Rennen zu gewinnen und Platz zwei in der Gesamtwertung zu belegen, aber natürlich hätte ich am liebsten selbst den Titel eingefahren. Als Rennfahrer möchte ich immer gewinnen. Ich habe in der Vergangenheit oft bewiesen, dass ich in der DTM vorne mitfahren kann."

"Das möchte ich auch in diesem Jahr erreichen. Mit den neuen Reifen haben alle die gleichen Voraussetzungen. Jeder Fahrer muss so schnell wie möglich damit zurechtkommen. Denn in der DTM ist das Level so hoch, dass man sich keine Aussetzer leisten kann."

Frage: "Du bestreitest 2011 deine achte DTM-Saison und zählst damit zu den erfahrensten Piloten. Steigt dadurch der Druck, den Titel gewinnen zu müssen?"
Paffett: "Nein, nicht wirklich. Ich habe den DTM-Titel ja 2005 schon einmal gewonnen und in den letzten beiden Jahren mit zwei Vizetiteln gezeigt, dass das keine Eintagsfliege gewesen ist. Natürlich verspüre ich immer den Druck, alles richtig und gut zu machen, aber den Druck mache ich mir selbst. Von außen bekomme ich keinen Druck."

Frage: "Du bist auch Testfahrer in der Formel 1 bei McLaren-Mercedes. Wie unterscheiden sich die beiden Rennautos?"
Paffett: "Die AMG-Mercedes-C-Klasse sieht zwar ähnlich aus wie ihre Straßenversion, aber tatsächlich ist es ein Hochleistungsrennwagen. Der aerodynamische Abtrieb ist der größte Unterschied zwischen den beiden Autos. Die Formel-1-Autos sind viel leichter und besitzen auch viel mehr Abtrieb, sodass die Kurvengeschwindigkeiten hier viel höher sind als in der DTM. Ein DTM-Auto rutscht etwas mehr."

Fotoquelle: xpb.cc

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