Filipe Albuquerque ist glücklich: Endlich ein Vertrag als DTM-Pilot für Audi

DTM 2011

— 12.04.2011

Albuquerque in der DTM: "It's wunderbar"

Filipe Albuquerque ist voller Vorfreude auf seine erste DTM-Saison mit Audi: Testfahrten erfolgreich, Vorteil durch die Reifen

Audi geht mit drei Neulingen in die bald beginnende DTM-Saison. Mit Filipe Albuquerque bekommt 2011 endlich ein Pilot seine Chance, der schon bei der Sichtung im Jahr zuvor eine blendende Figur abgegeben hatte. Damals entschied jedoch Migiel Molina das Shootout um den freien Platz im A4 DTM für sich. Nach einem Jahr mit Audi-Einsätzen in anderen Serien und dem Sieg beim Race of Champions (RoC) ist Albuquerque nun dabei.

"Mein Test mit Audi lief gut. Letztlich haben sich mich genommen. Ich bin sehr froh darüber, denn es war mein Ziel, in die DTM zu kommen", sagt der Portugiese im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. In herrlichem Sprachmix fügt er lächelnd hinzu: "It's wunderbar!" Der Youngster fühlte sich schnell im neuen Einsatzwagen wohl. Bei ersten Tests überzeugte er.

"Es lief gut. Alles lief nach Plan, ich hatte Spaß und fühlte mich sehr wohl, was sehr wichtig ist", sagt Albuquerque. "Wir sehen aber erst beim Auftakt, wo ich wirklich stehe. Beim ersten Rennen kann alles ganz anders aussehen. Wir wissen derzeit überhaupt nicht, welchen Speed Mercedes hat." In weniger als drei Wochen wird man in Hockenheim Gewissheit bekommen.

"Natürlich ist es für einen Rookie nicht einfach, sich in der DTM gegen diese erfahrenen Spitzenleute zu behaupten. Aber ich denke, dass wir wegen der Reifen in diesem Jahr einen Vorteil haben", so der Portugiese zuversichtlich. "In diesem Moment fangen alle bei null an. Ich gehe also mit dem gleichen Wissensstand an die Sache heran. Das ist gut für mich und auch für meinen Teamkollegen Edoardo Mortara. Wir müssen diese Chance nutzen."

"Ich gehe es Schritt für Schritt an, mache mir den Druck ganz allein. Erstes Ziel sind Punkte, dann schauen wir mal weiter", meint Albuquerque selbstbewusst. Eine mutige und entschlossene Aussage, denn andere Rookies mussten teils Jahre auf erste Zähler warten. Die Messlatte heißt jedoch Molina - und der hat 2010 einen erstaunlichen Auftakt hingelegt.

Albuquerque widerspricht der Vermutung, er habe das Audi-Cockpit durch seinen RoC-Sieg bekommen. "Klar, dadurch war mein Name plötzlich in der Reihe vieler Stars, die auch dort waren. Aber Audi kannte mich vorher schon, von Tests, von Renneinsätzen in Tschechien und Italien. Der Test war letztlich der entscheidende Faktor. Es geht darum, in einem DTM-Auto schnell zu sein, nicht in einem RoC-Buggy."

Fotoquelle: xpb.cc

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