Renger van der Zande geht als Neuling 2011 mit Mercedes an den DTM-Start

DTM 2011

— 20.04.2011

Van der Zande: Vom Rahmenprogramm in den Fokus

Mercedes-DTM-Neuling Renger van der Zande sieht sich vor einer intensiven Lernphase: "Jetzt kommen Strategie und Boxenstopps"

Mercedes hat sich für die neue Saison mit Christian Vietoris und Renger van der Zande frisches Blut in den DTM-Kader geholt. Die beiden Youngster überzeugten bei der Sichtung, sollen nun möglichst schnell lernen. "Es ist super. Ich bin schon seit Jahren mit Mercedes in der Formel 3 dabei. Aber jetzt kommt eine ganz andere Geschichte", sagt Renger van der Zande fast ehrfürchtig.

"Bisher war ich mit der Formel 3 immer im Rahmenprogramm der DTM unterwegs. Es ist eine tolle Chance für mich. Ich bin sehr froh", erklärt der Niederländer im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. Der Umstieg vom Formelauto in die Mercedes C-Klasse in der DTM sei ihm nicht schwer gefallen.

"Das Auto hat ein Dach. Das war der bemerkbar größte Unterschied", beschreibt er. "Außerdem kannst du die Reifen nicht sehen, hast ohnehin schlechtere Sicht als normal. Vom Fahren her ist es nah an der Formel 3. Es gibt zwar etwas mehr Leistung, aber Grip und erforderlicher Fahrstil sind sehr ähnlich."

Während sich viele Neulinge gute Chancen erhoffen, weil die Hankook-Reifen für alle gleichermaßen neu sind, hält sich van der Zande bedeckt. "Die Reifen sind nicht so viel anders als zuvor. So habe ich es zumindest von den anderen Fahrern gehört", sagt er und spielt damit den möglichen Vorteil ein wenig herunter.

"Es ist für Rookies dennoch immer ein Vorteil, wenn ein ganz neuer Reifen kommt. Die erfahrenen Piloten müssen auch erst lernen, damit zu fahren. Somit ist der Kenntnisstand vor der Saison in etwa gleich", meint der bisherige Formel-3-Fahrer. "Dieses Jahr geht es ums Lernen. Mal schauen, wie schnell ich lernen kann."

"Mit den Tourenwagen darf man sich ruhig auch mal etwas touchieren", sagt van der Zande voller Vorfreude auf enge Duelle mit Lackaustausch. Nicht mit der Brechstange, aber wohl konsequent will er sich durchsetzen. "Es wäre super, wenn ich Punkte sammeln könnte. Aber ich weiß nicht, ob das realistisch ist. Das müssen wir mal sehen."

Den größten Respekt hat van der Zande vor Boxenstopps und Rennstrategie. "Das ist schon anders", gibt er zu. "Überhaupt ist es bezüglich der Strategie eine Umstellung. In der Formel 3 machst du von Start bis Ziel immer Druck, es gibt dort keine wirkliche Strategie. Jetzt kommen Strategie und Boxenstopps auf mich zu. Da kannst du viel Zeit verlieren. Das muss ich schnell lernen."

Fotoquelle: xpb.cc

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