Timo Scheider präsentierte sich am Samstagmorgen bärenstark

DTM 2011

— 30.04.2011

Audi bleibt vorne: Bestzeit für Scheider

Audi behält beim Saisonaftakt in Hockenheim vorerst eine weiße Weste: Timo Scheider fährt die schnellste Runde im zweiten Freien Trainig - Bruno Spengler im Pech

Audi will 2011 zurückschlagen. Diese Ambitionen unterstreichen die Ingolstädter bei bisher allen Sessions des neuen Jahres. Nach der Bestzeit von Mike Rockenfeller am Freitag war es am Samstagvormittag dessen Abt-Teamkollege Timo Scheider, der sich im zweiten Freien Training an die Spitze setzte. Der zweimalige DTM-Champion war in 1:33.627 Minuten fast eineinhalb Sekunden schneller als die Bestzeit von Rockenfeller am Freitag.

Bei herrlich sonnigen Bedingungen fühlten die Piloten erneut den neuen Hankook-Reifen auf den Zahn. Bei einigen gingen diese Erprobungen etwas zu weit. Scheider schlitzte sich beispielsweise in der frühen Phase der Session einen Vorderreifen am Randstein auf. Auffällig war, dass die neuen Pneus aus Südkorea offenbar gleich über mehrere Runden guten Grip aufbauen.

Hinter Scheider setzte dessen früherer Abt-Kollege Martin Tomczyk ein Zeichen. Der Allgäuer war im Jahreswagen nur um knapp zwei Zehntelsekunden langsamer, konnte sich knapp vor dem starken Spanier Miguel Molina halten. Bester Mercedes-Vertreter am Samstagmorgen war Ralf Schumacher. Der Ex-Formel-1-Pilot hatte das Klassement mit seiner besten Runde in 1:34.001 Minuten eine Weile anführen können, bevor das Audi-Trio am Ende vorbeizog.

Mike Rockenfeller schaffte es nach seinem Bestwert am Freitag in der zweiten Session auf Rang fünf. Bester Neuling war erneut Christian Vietoris (Mercedes) als Siebter, direkt dahinter folgte Audi-Rookie Filipe Albuquerque vor dem zweimaligen DTM-Champion Mattias Ekström, der nach eigener Aussage keine Probleme nach seinem Handbruch mehr verspürt.

Edoardo Mortara (Audi) leistete sich im zweiten Training einen kurzen Ritt durch den Kies, andere hatten jedoch noch größere Sorgen. Oliver Jarvis schlug beim einem Abflug leicht an, beschädigte sich die Front. Mercedes-Titelkandidat Bruno Spengler schaffte nicht eine einzige gezeitete Runde. Beim Wagen des Kanadiers gab es an der Front technische Probleme.

Fotoquelle: Audi

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