Renger van der Zande kommt als Lokalmatador nach Zandvoort

DTM 2011

— 10.05.2011

Van der Zande und der DTM-Traum

Ranger van der Zande rechnet mit einem guten Auftritt beim kommenden Heimspiel in Zandvoort: "Kenne die Strecke sehr gut" - Warum die Formel 1 nicht wichtig ist

Die DTM kommt in diesem Jahr wieder nach Zandvoort, hat aber endlich wieder einen Lokalmatador am Start. Renger van der Zande soll seine Landsleute am kommenden Wochenende in den Nordseedünen begeistern. Der 25-Jährige setzt sich vor dem Heimspiel unter Druck. Er will deutlich besser abschneiden als in seinem ersten DTM-Rennen in Hockenheim.

"Ich kenne die Strecke sehr gut. Ich weiß, welches die beste Linie ist. Ich weiß auch ganz genau, wo die Bremspunkte sind", sagt der Mercedes-Neuling selbstbewusst. Van der Zande ist sicher, dass er all diese Kenntnisse auch mit dem noch ungewohnten DTM-Auto ausspielen kann. "Mir liegt das Fahrzeug sehr. Es ist schwerer als ein Formelauto, man sieht die Räder nicht. Man muss also sehr feinfühlig sein."

Der Niederländer versprüht vor seinem Einsatz in Zandvoort viel Vorfreude. "Ich würde liebend gern auf das Podium", so die mutige Ansage gegenüber der Agentur 'ANP'. Etwas kleinlauter fügt er an: "Die Top 6 sind aber wohl eher realistisch. Es wird ein ereignisreiches Wochenende. Ich hoffe, dass mich viele Fans unterstützen werden."

Der DTM-Rookie ist endlich in dem Rampenlicht, das er sich so wünscht. Die Formelkarriere schien in eine Sackgasse zu führen. Erst ein überzeugender DTM-Test brachte ihn aus dem Loch. "Ich empfinde es als Ehre, DTM fahren zu dürfen. Das ist sehr cool", meint der Youngster. "Ich habe meinen Platz verdient. Ich habe dieses Cockpit aufgrund meiner Leistung bekommen, nicht aufgrund anderer Dinge."

Van der Zande träumte - wie jeder andere Formelpilot auch - lange Zeit von der Formel 1. Dieser Traum ist vorbei, dennoch hat er sein großes Glück gefunden. "Die Formel 1 ist nicht erreichbar. Ich bin nur ein ganz einfacher Junge aus Nimwegen. Ich kann nicht Millionen mitbringen", sagt er. Sein Traum von der Formel 1 sei wie eine Seifenblase zerplatzt: "Die Königsklasse ist weniger romantisch als ich dachte."

"Als kleiner Junge habe ich die Zweikämpfe zwischen David Coulthard und Michael Schumacher in der Formel 1 verfolgt", erklärt er begeistert. "Heute fahre ich gegen Coulthard in der DTM und Michaels Bruder Ralf ist auch dabei. So gesehen geht doch ein Traum in Erfüllung. Ich bin gegen Jungs gefahren, die jetzt in der Formel 1 sind. Die sind dort vielleicht eher wieder raus als ich aus der DTM."

Fotoquelle: xpb.cc

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