Martin Tomczyk möchte an seinen Auftritt in Hockenheim anknüpfen

DTM 2011

— 11.05.2011

Tomczyk: Im Jahreswagen wieder Trumpf?

Audi-Pilot Martin Tomczyk kennt die Tücken des Dünenkurses von Zandvoort, sieht aber im Jahreswagen gute Chancen, wieder so stark zu sein wie in Hockenheim

Martin Tomczyk gab beim Saisonauftakt in Hockenheim die richtige Antwort auf seine "Zurückstufung" in den Jahreswagen. Der Audi-Pilot fuhr auf Rang fünf und war damit bester Fahrer eines 2008er-Autos. Nun steht in Zandvoort die zweite Saisonrunde an, ein Rennen, auf das sich der Bayer ebenfalls schon freut.

"Für mich ist es natürlich auch wieder - genauso wie Hockenheim - eine neue Herausforderung, mit dem Auto die Strecke zu bestreiten", sagt Tomczyk. Das Freie Training an Freitag diene zunächst einmal als "Standortbestimmung, wo man mit dem Auto fährt". Aber Tomczyk ist zuversichtlich: "Die vergangenen Jahre haben auch gezeigt, dass die Vorjahresfahrzeuge recht flott unterwegs waren. Von daher freue ich mich wirklich auf Zandvoort."

Vor allem die Piloten von Tomczyks Phoenix-Team trumpften in der Vergangenheit auf dem Dünenkurs auf. Alexandre Premat lag dort 2007 in Führung, bevor er den Sieg in der letzten Runde Tomczyk überließ. 2009 holte dort Oliver Jarvis als erster Jahreswagenfahrer überhaupt die Pole-Position, im Rennen wurde er Zweiter. Auch andere Piloten von 2008er-Fahrzeugen reihten sich in Qualifying und Rennen immer wieder auf vorderen Positionen ein. Tomczyk hofft für sich persönlich, "dass ich dort anknüpfen kann, wo ich in Hockenheim aufgehört habe."

Der Audi-Pilot bezeichnet Zandvoort als "eine der schönsten, aber auch eine der schwierigsten Strecken. Es ist ganz klar eine aerodynamische Strecke. Wir haben sehr viele schnelle Kurven, wo das Auto aerodynamisch sehr gut abgestimmt sein muss. Und das in Kombination mit einer guten Traktion, weil wir auch sehr enge Kurven haben zum Herausbeschleunigen. Und dann ist auch noch ein Thema, dass die Strecke am Anfang sehr dreckig ist, weil sehr viel Sand auf der Strecke liegt. Der Kurs bekommt über das Wochenende immer mehr Grip und wird einfach immer schneller."

Vor allem für die DTM-Neulinge, wie seine Teamkollegin Rahel Frey, sei es eine Herausforderung, sich auf diesen Kurs einzustellen, weiß Tomzcyk. "Sie wird es gerade am Anfang sehr schwer haben, sich da zurechtzufinden. Gerade im hinteren Teil, über die Kuppe in den schnellen Kurven, bewegt man sich mit dem Auto wirklich am Limit", weiß der bayerische Routinier. " Und da braucht man einfach die Zeit, wenn man das Auto und die Strecke noch nicht wirklich kennt. Von daher wird es für sie, aber auch für alle anderen neuen Fahrer, die dazu gekommen sind, natürlich auch eine Herausforderung."

Wichtig für alle Beteiligten ist an diesem Wochenende auch das Wetter. "Laut Wetterbericht schaut es ein bisschen durchwachsen aus. Wenn es Regen gäbe, wäre es das erste Mal, dass wir mit den neuen Hankook-Reifen richtig im Regen fahren würden", so Tomczyk. "Das wäre sicherlich auch eine tolle Herausforderung für jeden von uns, und es steckt auch eine gewisse Arbeit dahinter, die schnell zu machen ist. Aber generell hoffen wir natürlich, dass es trocken bleibt."

Fotoquelle: xpb.cc

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