Mattias Ekström trainiert, um die Muskeln im linken Arm wieder ganz aufzubauen

DTM 2011

— 12.05.2011

Ekströms verletzte Hand: Die Kraft kommt zurück

Mattias Ekström trainiert seinen linken Arm, rechnet aber mit einem anstrengenden Rennen - Auch bei Robert Kubica seien Bewegung und Kraft das Wichtigste

Knapp drei Monate ist es her, dass sich Mattias Ekström beim Volleyballspielen im Audi-Fitnesscamp das linke Handgelenk gebrochen hat. Die Verletzung hinderte ihn nicht daran, beim Saisonauftakt in Hockenheim auf dem zweiten Platz zu fahren. Nun sind wieder ein paar Tage vergangen, und in Zandvoort steht das zweite Saisonrennen an.

Seiner Hand gehe es schon sehr gut, berichtet der Schwede. Zwar fehle es noch an Kraft, aber es reiche, um zu fahren. Zudem betreibe er viel Sport und versuche, so gut wie möglich zu trainieren. Denn im Cockpit komme es vor allem auf die Beweglichkeit und die Kraft in der Hand an. "Bei mir war es so, dass es schwer war, Linkskurven zu fahren", erzählt Ekström. "Denn das ist das Schwierigste, wenn nicht genügend Beweglichkeit da ist. Es schmerzt ziemlich, wenn die Hand so steif ist."

Die Schmerzen seien aber weniger das Problem, sondern die fehlende Kraft. "Man merkt, dass man müde wird", schildert er. "Ich war in Hockenheim nur müde, aber Schmerzen hatte ich keine." Diese beiden Aspekte stehen laut Ekström auch beim verletzten Formel-1-Piloten Robert Kubica im Vordergrund, wenn er ins Cockpit zurückkehrt. "Das ist auch die Herausforderung für ihn. Er wird sehen: Bewegung ist die Nummer eins und Kraft die Nummer zwei", sagt der Audi-Pilot.

Zwischen den Rennen in Hockenheim und Zandvoort hat Ekström weiter trainiert, um den Muskel wieder aufzubauen. Doch er weiß: "Man muss auch realistisch sein. Die Strecke in Zandvoort ist deutlich anstrengender als in Hockenheim." Zwar seien alle DTM-Piloten enorm fit, "aber wenn man dann fünf Wochen lang einen Gips hat, sind die Muskeln schnell weg", gibt Ekström zu bedenken.

Und es dauere eben eine Weile, bis man wieder so viel Kraft im Muskel hat wie zuvor. "Eine Runde, zwei Runden oder zehn Runden sind kein Problem, aber das Rennen wird dann etwas anstrengender", sagt Ekström. Und: "Ich habe nie geglaubt, dass ich so schnell den Muskel aufbaue, aber langsam kommt es wieder zurück."

Dem Schweden kommt zu Gute, dass er vor dem Volleyballunfall richtig fit war. "Der Vorteil, den ich im Winter hatte, war dass ich mit dem Langlaufen schon viele Oberkörperübungen gemacht hatte", bestätigt Ekström. "Es ist immer ein Vorteil, gut trainiert zu sein. Aber für meine Arme hatte ich in diesem Winter schon außergewöhnlich viel gemacht, und das hat mir schon sehr geholfen."

Fotoquelle: xpb.cc

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