Bruno Spengler stellte seine C-Klasse in Zandvoort wieder auf die Pole

DTM 2011

— 14.05.2011

Die Mercedes-Stimmen zur Qualifikation

Bruno Spengler und Jamie Green in der ersten Reihe, Gary Paffett und Ralf Schumacher in den Top 8: Guter Zandvoort-Auftakt für Mercedes

Mercedes-Benz Pilot Bruno Spengler startet beim zweiten Saisonlauf der DTM 2011 in Zandvoort von der Pole-Position. Der Sieger des Auftaktrennens in Hockenheim fuhr im Einzelzeitfahren zum Abschluss des Qualifyings eine Zeit von 1:31.805 Minuten. Es ist seine neunte DTM-Pole und die vierte für Mercedes in Zandvoort.

Neben Spengler geht sein Teamkollege Jamie Green aus der ersten Startreihe ins Rennen. Gary Paffett beginnt das zweite Saisonrennen vom fünften Platz. Ralf Schumacher geht vom achten Startplatz ins Rennen. Renger van der Zande startet bei seinem Heimrennen von Position elf. Maro Engel und David Coulthard erreichten die Plätze 13 und 14. Susie Stoddart landete eine Tausendstel hinter Coulthard auf Position 15. DTM-Rookie Christian Vietoris belegte Platz 17.

Stimmen zum Qualifying:

Bruno Spengler: "Die zweite Pole-Position in Folge - klasse! Dabei war meine Runde im vierten Qualifying gar nicht perfekt. Dennoch: Es hat heute sehr viel Spaß gemacht und wir haben uns im Laufe der Sessions immer weiter gesteigert. Großes Lob an mein Team! Heute ist ein super Tag für mich und meine Mannschaft."

Jamie Green: "Als erstes freue ich mich für das Team, dass wir zwei C-Klassen in der ersten Startreihe haben. Ich selbst bin froh, dass ich nach Hockenheim wieder vorne mitmische. Insgesamt war ich im Qualifying sogar der Schnellste, im letzten Abschnitt gelang mir mit den gebrauchten Reifen aber leider keine perfekte Runde mehr. Mercedes ist hier wirklich stark, aber im Rennen ist alles möglich."

Gary Paffett: "Gerne hätte ich es in den letzten Qualifying-Abschnitt geschafft, aber ich beging im dritten Qualifying ein paar kleine Fehler, die mich einige Zehntel und eine Position kosteten. Mit meiner C-Klasse war ich aber sehr zufrieden, sie hat das gesamte Wochenende gut funktioniert."

Ralf Schumacher: "Mit Platz acht kann ich zufrieden sein. Es war eine turbulente Session für uns und im letzten Run lief es leider nicht ganz optimal, da fehlte das Gefühl für den Grip. Es war heute verdammt eng, das zeigen die Zeiten aus Q3. Morgen wäre es schön, in die Punkte zu fahren. Mit einem guten Start will ich gleich zu Beginn ein paar Positionen gutmachen."

Renger van der Zande: "Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden und bin erstaunt, wie schnell die DTM-Autos in Zandvoort sind, denn ich kenne die Strecke aus der Formel-3-Euroserie sehr gut - ich bin wirklich begeistert. Im Rennen hoffe ich auf viel Unterstützung durch meine Fans. Vom elften Startplatz aus sollte ein gutes Ergebnis möglich sein."

Maro Engel: "Schade, heute war etwas mehr drin. Aber ich konnte im gesamten Qualifying nicht an meinen gewünschten Punkten bremsen. Ständig blockierten meine Räder, deswegen rutschte ich auch einmal geradeaus ins Kiesbett. Warten wir ab, was im Rennen möglich ist."

David Coulthard: "Die Strecke ist unglaublich anspruchsvoll, im Mittelsektor durch die Dünen hüpft das Auto regelrecht. Manchmal glaubt man, man sei auf der Achterbahn. Gegen Susie war es sehr eng, umgerechnet liege ich nur 4,6 Zentimeter vor ihr, da hatte ich ziemliches Glück. Susie war heute wie immer sehr schnell, ich ziehe den Hut vor ihr."

Susie Stoddart: "Schade, dass es um eine Tausendstelsekunde nicht für den zweiten Qualifying-Abschnitt gereicht hat. Ich habe auf der Runde keinen Fehler gemacht und das Team hat auch super gearbeitet. Jetzt hoffe ich auf das Rennen, in dem ich angreifen werde."

Christian Vietoris: "Mit dem 17. Startplatz bin ich nicht zufrieden. Wir müssen das analysieren, denn meine Runde war eigentlich ganz okay. Aber auf der Geraden war mein Auto recht unruhig. Wir müssen jetzt überprüfen, woran das gelegen hat."

Norbert Haug, Mercedes-Benz Motorsportchef: "Ein Traum, wenn man in ein- und demselben Team die Pole ausfahren kann und exakt das haben Bruno und Jamie heute gemacht: Ein Krimi mit zwei Hauptdarstellern und dem Tatort in den holländischen Dünen. Grandios, was die beiden Jungs und unser HWA-Team um Gerhard Ungar heute geleistet haben. Gary Paffett und Ralf Schumacher runden die gute Mannschaftsleistung in den Startreihen drei und fünf ab."

"Im Verfolgerfeld ging es nicht weniger spannend zu. In Q1 waren sieben Autos auf den Plätzen drei bis zehn innerhalb einer Zehntelsekunde. Susie Stoddart verpasste Q2 um die Winzigkeit von einer Tausendstel Sekunde - oder umgerechnet 4,6 Zentimeter auf der 4307 Meter langen Strecke - ein Thriller also, wohin man auch schaute."

"Wir werden morgen mit den Audi-Fahrern sehr starke Gegner haben. Gary Paffet hat zuletzt in Hockenheim gezeigt, dass man vom 18. Starplatz aus noch Sechster werden kann - und das gar nur 6,5 Sekunden hinter dem Sieger. Also müsste auch Ekström von dahinten etwas bewegen können. Aber es gibt natürlich sehr viele besser platzierte Teamkollegen und davon vier mit vier Ringen in den ersten vier Startreihen."

"Unser Ziel morgen wird sein, ein ähnlich gutes Resultat wie heute zu erzielen und hier auf dieser anspruchvollen Strecke den Hattrick mit dem dritten Sieg in Folge zu schaffen."

Fotoquelle: xpb.cc

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