Rahel Frey musste viele Runden mit einem lädierten Auto überstehen

DTM 2011

— 17.05.2011

Frey und der Mauerkuss: "Sehr, sehr dumm!"

Rahel Frey ruinierte ihr Zandvoort-Rennen durch einen kleinen Fahrfehler in der Anfangsphase: "Danach war das Auto schwierig zu fahren"

Rahel Frey sucht im DTM-Feld den Anschluss und scheint ihn immer mehr zu finden. Im Vergleich zum ersten Rennwochenende in Hockenheim zeigte die junge Audi-Pilotin schon in Zandvoort erhebliche Fortschritte. Ein Beispiel: Während der Rückstand auf Mercedes-Pilotin Susie Stoddart im Warmup von Hockenheim eine Sekunde betrug, waren es in Zandvoort in jener Session nur noch vier Zehntelsekunden.

Die neue Dame im Audi A4 wollte ihre neuen Fortschritte auch gern im Rennen präsentieren, doch daraus wurde nichts. Frey rammte schon kurz nach dem Start die Bande in der engen Hugenholtz-Kurve, musste fortan mit lädierter Frontpartie fahren. "Es war sehr, sehr dumm. Ich habe mir in den ersten Runden das ganze Rennen zerstört. Eigentlich war es mein Ziel, den anderen möglichst lange zu folgen", sagt Frey enttäuscht.

"Ich bin seitlich auf die Linie gekommen, bin dann in den Dreck, hatte keine Chance mehr. Leider habe ich dann die Wand touchiert. Anschließend war das Auto schwierig zu fahren, es gab manchmal Übersteuern, manchmal Untersteuern", beschreibt die Schweizerin. "Vor allem in jenen Kurven, wo die Aerodynamik wichtig ist, merkt man dann mal, was ein kleines Teil ausmachen kann."

"Ich habe mir dann gedacht: Okay, ich fahre dieses Tempo eben weiter. Aber es ist schon frustrierend", fasst Frey den Rest des Rennens über insgesamt 41 Runden zusammen. Der Phoenix-Neuzugang erklärt: "Für mich war es eine wichtige Erfahrung, das Auto bei schwierigen Bedingungen zu fahren. Und vor allem in Zandvoort, wo du dir wirklich nicht den kleinsten Fehler erlauben darfst."

Fotoquelle: xpb.cc

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