Mike Rockenfeller und Bruno Spengler waren die Schnellsten in Zandvoort

DTM 2011

— 18.05.2011

Die DTM wird schneller

Dank des neuen Reifenpartners Hankook legt die DTM in diesem Jahr enorm an Tempo zu: In Zandvoort deutlich schneller als im Vorjahr

Hankook ist erst seit zwei Rennen als offizieller Ausrster im DTM-Wettbewerb vertreten, aber schon ist der Neuzugang fast kein Thema mehr. Die Pneus funktionieren nach Wunsch, es gibt keine Klagen, sondern eher viel Lob. "Ein Einstieg nach Ma", bilanziert Hankook-Motorsportchef Manfred Sandbichler im Gesprch mit 'Motorsport-Total.com'.

"Hockenheim, Sonntagnachmittag um 16 Uhr - da war die Erleichterung gro, weil die Anspannung enorm war", sagt Sandbichler rckblickend. "Hockenheim war sehr intensiv und anstrengend. Wir hatten nicht nur die technsiche Seite, sondern es waren auch viele Gste vor Ort. Das gesamte Topmanagement war in Hockenheim." Und die Koreaner konnten zufrieden abreisen.

Eines berraschte die Szene beim allerersten Auftritt mit Hankook allerdings. Man fuhr beim Auftakt langsamere Rundenzeiten als im Jahr zuvor. "Ich war berrascht, dass wir in Hockenheim nicht schneller waren. In den Wintertests waren wir immer schneller als im Vorjahr", sagt Timo Scheider. "In Zandvoort waren wir mit den Hankooks schneller. Dort fhlte es sich genauso gut an wie bei den Tests."

Whrend die Rundenzeiten in Hockenheim etwa um eine Sekunde hher waren als 2010, konnte man in Zandvoort genau das Gegenteil erleben: Die DTM war bei vergleichbaren Bedingungen deutlich schneller als im Vorjahr. "Die Zeiten sprechen fr sich", lacht Sandbichler nicht ohne Stolz.

"Die Rundenzeiten stehen aber nicht im Vordergrund, sondern die Sicherheit und vor allem die Vorgabe, dass alle Reifen absolut gleich sind - von gleichbleibender Qualitt", so der Hankook-Motorsportchef. "Wenn dann auch noch die Zeiten besser sind - jederzeit und gerne!"

"Ich wrde bezglich der Zeiten den Ball flach halten. Solange das Gefhl passt, ist alles gut", will Mattias Ekstrm dem neuen Speed nicht zu viel Bedeutung beimessen. Wichtig sei es, dass man sich auf das Material jederzeit verlassen knne. Das ist bisher zweifellos der Fall. "Es wird berhaupt keine Vernderungen whrend des Jahres geben. Wir werden am Ende der Saison haargenau die gleichen Reifen fahren wie jetzt", kndigt Sandbichler an.

Fotoquelle: xpb.cc

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