Die DTM-Pilot feuern ihre Autos über den modernisierten Rennkurs

DTM 2011

— 04.06.2011

Red-Bull-Ring: Die Piloten sind begeistert

Die DTM-Piloten schildern ihre Eindrücke von der modernisierten Anlage in Spielberg: Tolle Landschaft, schöner Streckenverlauf, aber Probleme mit dem Auslauf

Der frühere A1-Ring in Österreich erstrahlt unter dem Titel Red-Bull-Ring nun in neuem Glanz. Dietrich Mateschitz hat der gesamten Anlage ein umfassendes Facelifting spendiert, nun kommen auch wieder die großen Rennserien nach Spielberg. Den Anfang machen an diesem Wochenende die Hersteller Audi und Mercedes mit der DTM.

Am Donnerstag wurde über sechs Stunden getestet, am Freitag begann das normale DTM-Wochenendprogramm. "Die Landschaft ist hier sehr schön", sagt Jamie Green im Stile eines Naturburschen: "Wir haben frische Luft. Hier haben wir als Fahrer den schönsten Blick aller Rennstrecken. Man sieht die Berge, wenn sie nicht gerade von den Wolken verdeckt werden."

Rennromantik in den Alpen. "Es ist eine richtige Naturstrecke mit einem schönen Verlauf", meint Bruno Spengler. Sein Markenkollege Gary Paffett erklärt: "Hier macht es richtig viel Spaß zu fahren. Es ist schwierig die Kombination aus schnellen und engen Kurven zu zu treffen." Christian Vietoris stimmt zu: "Eine richtig gelungene Strecke."

"Es ist eine sehr moderne Anlage. Die haben sehr viel aus dem gemacht, was sie als Basis hatten. Der Betreiber ist zudem extrem gewillt, dass alles läuft", freut sich Timo Scheider, der den Auftritt in Spielberg als "halbes Heimspiel" empfindet. "Die kommen immer wieder und wollen Informationen, was man besser machen kann."

Bei solchen Gesprächen kam zunächst ein Thema auf den Tisch: Auslaufzonen. "An manchen Stellen sollten sie den Randstein verlängern, oder Kies oder Gras hinter den Randstein machen. Ansonsten ist hier das 'Rausfahren' einfach extrem. Aber woher sollen sie es auch wissen, wenn hier die DTM noch nie gefahren ist", meint Scheider.

Am Freitag gab es leichte Verzögerungen, weil man an Randsteinen nachbessern musste. "Es gibt ein paar Ecken, wenn man hier neben die Strecke kommt, schaufelt man viel Dreck auf die Strecke", sagt Paffett. "Aber das ist mit den Tourenwagen immer in Problem. Wir dürfen ja an einer Stelle nicht mehr rausfahren", ergänzt Vietoris. In der vorletzten Kurve wurde eine "Tabuzone" eingerichtet, die per Kamera überwacht wird.

In den ersten Sessions waren die Piloten in jener Kurve extrem über den Randstein hinausgefahren - jetzt soll damit Schluss sein. "Es ist einfach zu eng", meint Filipe Albuquerue zu seinen ersten Eindrücken. Er schmunzelt: "Es ist total unfair, wenn man als Fahrer zwar auf Platz 13 liegt, aber nur 0,1 Sekunden von der Spitze weg. Von außen sieht Platz 13 aus, als ob man nicht gut ist, das Auto nicht gut ist oder man ein Problem hat. Total unfair für einen Piloten."

Fotoquelle: xpb.cc

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