Der Red Bull Ring scheint ein gutes Pflaster für die 2008er Boliden zu sein.

DTM 2011

— 04.06.2011

2. Freies Training: Tomczyk knapp vorne

Im zweiten Freien Training in Spielberg sicherte sich Martin Tomczyk die Bestzeit - Aber die Abstände sind minimal

Im zweiten Freien Training der DTM auf dem Red-Bull-Ring spielte das Wetter besser mit als noch am gestrigen Freitag. Zwar startete die Session auf nasser Strecke, die jedoch immer weiter abtrocknete. Nach den 90 Minuten hatte erneut ein 2008er Bolide die Bestzeit gefahren. Audi-Pilot Martin Tomczyk sicherte sich mit der Zeit von 1:25.660 Minuten den ersten Platz. Nur 0,006 Sekunden vor Miguel Molina, der ebenfalls im 2008er Audi unterwegs ist. Markenkollege Timo Scheider war mit Position drei und 0,101 Sekunden Rückstand schnellster Pilot eines 2009er Fahrzeuges.

Edoardo Mortara (Audi) landete auf Rang vier vor den beiden 2009er Audi-Piloten Mattias Ekström und Oliver Jarvis. Felipe Albuquerque und Mike Rockenfeller machten die Audi-Top-8 perfekt. Erst auf Position neun zeigte sich mit Ralf Schumacher der erste Mercedes-Pilot. Doch die Stuttgarter sind dafür bekannt, in den Freien Trainings zu bluffen. Gary Paffett beendete das Training auf dem zehnten Rang.

Erneut lag das Fahrerfeld extrem eng zusammen. Die ersten elf Piloten liegen innerhalb einer halben Sekunde. Susie Stoddart auf Platz 17 ist die Erste, die mehr als eine Sekunde Rückstand auf die Spitze hat. Das scheinen gute Voraussetzungen für ein spannendes Qualifying zu werden. Auch wenn erst heute Mittag die Karten endgültig auf den Tisch gelegt werden.

Typisch für das zweite Training am Samstagvormittag: in den letzten fünf Minuten wurde das Feld kräftig durcheinandergewirbelt. Mortara knackte zuerst die 1:25 Minuten-Marke, weitere Piloten zogen bei ihren Qualifyingsimulationen auf der fast trockenen Strecke nach.

Immerhin hatte es fast die ganze Nacht rund um den Red-Bull-Ring geregnet. Zwar hörte der Regen kurz vor dem Start des zweiten Freien Trainings auf, die Piloten mussten somit mit einer nassen Strecke vorlieb nehmen. Trotzdem fuhren sofort alle raus und bereits nach einer Viertelstunde begann die Ideallinie abzutrocknen. Das Wetter entwickelte ich im Laufe der 90 Minuten immer weiter in eine positive Richtung: Der Himmel begann heller zu werden und die Strecke trocknete immer weiter ab. Dementsprechend verbesserten sich auch die Rundenzeiten von Minuten zu Minute.

Für David Coulthard war es eine Session zum Abhaken: Der Schotte war zu Beginn des Trainings im Kiesbett gelandet und hatte davon einiges zu seinem Team mitgebracht. Bei dem Ausritt ging wohl einiges am Mercedes kaputt, denn Coulthard kam nicht mehr aus seiner Box heraus. Auch Christian Vietoris stand lange, bis er etwa 45 Minuten vor Schluss wieder auf die Strecke ging. Für einen kurzen Schreckmoment in der Boxengasse sorgte Bruno Spengler. Als der Kanadier reinfuhr und vor der Box anhielt, begannen seine Bremsen zu brennen. Die Mechaniker nahmen die Reifen ab und löschten die Flammen.

Fotoquelle: xpb.cc

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