Spielberg: Jamie Green will von Startplatz neun auf das Podest fahren

DTM 2011

— 04.06.2011

HWA-Mercedes: Nur Schumacher vorne dabei

Ralf Schumacher startet in Spielberg von Platz drei, Gary Paffett und Jamie Green im Mittelfeld, Bruno Spengler muss am Sonntag kämpfen

Bei Mercedes ist die Hackordnung in diesem Jahr offenbar etwas verändert. Bruno Spengler ist zwar erneut jene Speerspitze mit den meisten Punkten an der Front, aber Ralf Schumacher hat bezüglich Speed deutlich aufgeholt. In Spielberg war es erneut - wie schon in Hockenheim - der frühere Formel-1-Star, der im Qualifying vor Gary Paffett und Jamie Green landete.

"Es war schwierig, weil sich das Wetter immer wieder kurzfristig änderte. Auf einer solch schnellen Strecke ist Aquaplanung ganz schön gefährlich. Man weiß als Fahrer nie ganz genau, was einen erwartet", erklärt Schumacher die Sorgen am Samstag in Spielberg. Der Kerpener kam jedoch gut zurecht, setzte seine C-Klasse als schnellster Mercedes-Mann auf Startplatz drei.

"Platz drei eröffnet ganz gute Möglichkeiten für das Rennen", sagt Schumacher mit Blick auf den Rennsonntag. "Ich hatte hier einige gute Longruns. Wir müssen aber mal abwarten, wie das Wetter morgen wird. Ich wünsche mir morgen ein tolles Rennen - auch für die Zuschauer. Ich als Fahrer muss sagen, dass ich gern im Trockenen fahren würde, denn dann wird das Rennen etwas berechenbarer."

Auf chaotische Verhältnisse werden seine HWA-Kollegen hoffen. Paffett muss am Sonntag von Platz acht losfahren. "Es war schwierig. In Q1 lief es ganz gut, aber in Q3 nicht so. Es ist dermaßen eng in der DTM. Wenn du im Regen etwas Traktion verlierst, dein Heck rutscht, dann verlierst du gleich ein paar Zehntelsekunden und drei oder vier Plätze. Ich bin etwas enttäuscht, aber es hätte noch schlimmer kommen können."

"Ich will gewinnen. Mein Auto geht im Trockenen und im Nassen sehr gut. Es ist alles möglich", macht sich Paffett für den Sonntag Mut. Sein Landsmann Jamie Green hat einen ähnlichen Husarenritt vor. "Startplatz neun ist kein besonders tolles Ergebnis", sagt der Mercedes-Pilot. "Es ist kein Desaster, aber alles andere als perfekt. Das Rennen wird lang. Die Top 3 wären gut. Ich muss nach vorne und Punkte holen."

Bis zu weiteren Zählern ist es für Bruno Spengler ein recht weiter Weg. Der Kanadier, der die DTM-Gesamtwertung derzeit anführt, startet am Sonntag nur von Platz zwölf. "Man kann nicht immer vorne sein", nimmt Spengler das Ergebnis locker. "Die ersten zwei Rennen waren gut, aber heute im Qualifying lief es nicht so besonders. Ich habe mein Bestes gegeben, habe um Grip gekämpft, der einfach nicht kam. Mehr ging heute nicht."

Der Mercedes-Sonnyboy rechnet sich für den Renntag dennoch gute Chancen aus. "Es wird schwierig, eine neue Herausforderung", sagt er. "Ich werde alles geben, damit ich nach vorne komme. Die vor mir haben einen guten Job gemacht. Ich war eben heute mal nicht der Glücklichste. Das ist manchmal so. Man kann nicht immer ganz vorne sein. Beim nächsten Mal wird es wieder besser."

Fotoquelle: xpb.cc

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