Voll in seinem Element: Tom Kristensen bespricht das Fahrzeugverhalten

DTM 2011

— 17.06.2011

Kristensen: "Es ist nicht wie Fahrradfahren"

Rockenfeller-Ersatzmann Tom Kristensen meldet sich im ersten Freien Training mit einer Bestzeit zurück: "Es ist mir nicht fremd" - Kein Stress beim Comeback

Das DTM-Wochenende in der Lausitz hat einen ersten großen Paukenschlag erlebt. Tom Kristensen holte sich bei seinem plötzlichen Comeback auf Anhieb die Bestzeit am Freitag. Der Däne ersetzt Mike Rockenfeller, der sich derzeit noch von den Folgen seines schweren Unfalls in Le Mans erholt. Kristensen hingegen ist heiß auf Rennsport, da er in Le Mans nicht eine einzige Rennrunde drehen konnte.

"Es ist nicht wie Fahrradfahren, aber man gewöhnt sich dennoch recht schnell wieder daran. Ich bin lange Zeit in der DTM gefahren. Es ist mir nicht fremd", beschreibt Kristensen seine Rückkehr ins Cockpit des A4 DTM im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Heute hat es ganz gut geklappt. Mal schauen. In der DTM ist es dermaßen eng. Da kannst du schnell mal Erster oder aber 18. sein."

"In diesem Jahr geht es besonders eng zu. Vor allem im Vergleich zu den älteren Chassis ist es verdammt eng. Es geht immer um ein einziges Zehntel. Da kannst du auf der guten oder auf der schlechten Seite liegen", analysiert der Däne den harten Wettkampf in der DTM. "Für mich war das Thema DTM ganz klar beendet. Ich bin hier in einer Notsituation, weil Rocky nach seinem fürchterlichen Unfall in Le Mans noch nicht wieder fit ist."

In Le Mans hatte Allan MicNish den Audi mit der Startnummer drei früh per Crash aus dem Rennen befördert. Konsequenz: "Mister Le Mans" Tom Kristensen durfte 2011 nicht einen einzigen Stint im Rennen absolvieren. Die Lust auf Wettbewerb ist groß, denn immerhin hatte sich der Däne mit vollem Elan auf die 24 Stunden an der Sarthe vorbereitet. Im Verlauf der Woche ging plötzlich alles ganz schnell.

Es deutete sich am Anfang der Woche an, dass Mike Rockenfeller am EuroSpeedway nicht antreten könnte. Man wartete bis zum Mittwochnachmittag, dann griff Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich zum Telefon. "Er hat mich angerufen und gefragt, ob ich für den Fall der Fälle als Ersatzfahrer einspringen könnte. Ich habe zugestimmt, weil ich Audi helfen will", erklärt Kristensen.

"Wenn ich mir eine Strecke für eine Rückkehr hätte aussuchen können, dann ganz bestimmt nicht Lausitzring - das ist ganz klar. Aber jetzt bin ich als Ersatz für Rocky nun einmal hier", lacht der erfahrene Audi-Werkspilot. "Es sind viele Freunde hier. Ich war seit meinem letzten Rennen im Jahr 2009 nicht mehr bei der DTM. Das ist eine lange Zeit. So gesehen ist es natürlich schön, mal wieder hier zu sein."

"Ich bin völlig ohne Stress am Start. Aber ich bin hier, um einen guten Job zu machen und Audi möglichst zu helfen. Wenn möglich, dann möchte ich das gelbe Auto schön präsentieren", beschreibt der Däne seine Ziele an diesem Wochenende. Der Auftakt war vor diesem Hintergrund optimal. Das gelbe Audi-Postauto wurde von Kristensen an die Spitze des Klassements am Freitag pilotiert.

Fotoquelle: xpb.cc

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