Bruno Spengler sicherte sich in souveräner Manier die Pole-Position

DTM 2011

— 18.06.2011

Spengler holt die Lausitz-Pole-Position

Lausitz bleibt Mercedes-Land: Bruno Spengler geht von Startplatz eins ins Rennen - Starker Auftritt von Tom Kristensen, erheblicher Rückschlag für Ralf Schumacher

Die Lausitz bleibt zunächst fest in Mercedes-Hand. Die guten Ergebnisse von Audi in den Trainings hatten in der abschließenden Zeitenjagd am Samstag keine Bedeutung mehr. DTM-Gesamtleader Bruno Spengler holte sich in 1:19.119 Minuten souverän die Pole-Position für den vierten Wertungslauf des Jahres.

"Gestern war ich 14., was nicht so der Hit war. Ich wurde aber immer schneller. In Q4 lief es dann richtig gut", sagt der Kanadier. "Ich bin sehr glücklich. Ich hoffe, dass wir morgen gewinnen können. Ich bin in Q3 nur eine Runde auf meinen Reifen gefahren, die anderen hingegen vier. Das war ein kleiner Vorteil."

Auf den frischeren Hankook-Pneus ließ Spengler seinen Widersachern keine Chance. Einzig Markenkollege Jamie Green hätte ihm die Pole-Position noch streitig machen können. Der Brite fuhr in Q4 im ersten Sektor sogar eine Bestzeit, aber dann verschenkte er viel. "Q3 war ganz gut, aber in Q4 habe ich in den beiden letzten Sektoren kleine Fehler gemacht. Platz zwei ist aber nicht schlecht. Ich habe damit morgen im Rennen gute Chancen", lacht Green.

Nach heftigen Schnitzern in den beiden letzten Sektoren rettete sich der Brite gerade eben noch auf den zweiten Rang. Der Vorsprung auf Mattias Ekström betrug am Ende 0,067 Sekunden. "Es ist ein bisschen frustrierend. Ich habe keine Fehler gemacht, aber dennoch sind wir zu langsam. Eine halbe Sekunde ist ganz schön viel", sagt der Schwede mit Blick auf die Bestzeit von Spengler. Dennoch: Die Freude überwiegt bei ihm, denn nach der Pleite von Spielberg sieht es für das Lausitzring-Rennen deutlich besser aus.

Ekström teilt sich die zweite Startreihe mit Spielberg-Sieger Martin Tomczyk. "Generell kann ich zufrieden sein. Wir haben gesehen, dass wir mit den neuen Reifen hier konkurrenzfähig sein können", so der aktuell Zweitplatzierte in der DTM-Gesamtwertung. "Aber in Q4 hat Mercedes gute Arbeit geleistet, da waren sie wieder schneller. Wir wollen die Dominanz von Mercedes hier brechen."

In der dritten Startreihe werden sich Gary Paffett (Mercedes) und Oliver Jarvis (Audi) sicherlich ein hartes Duell liefern, dahinter kann Tom Kristensen mit Startplatz sieben äußerst zufrieden sein. "Ich bin hier um Mike zu ersetzen und erst am Freitagmorgen hier angekommen. Es war nicht so schlecht", sagt der Däne. "Den neuen Reifen kannte ich überhaupt nicht. Diese Strecke ist absolut nicht meine Lieblingsstrecke."

Kristensen war somit bei seinem kurzfristigen Comeback schneller als der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider im gleichen Auto. Der Abt-Star scheitere bereits am Ende von Q2. Dort fehlten ihm 0,015 Sekunden zum Einzug in die dritte Runde. "Im Vergleich zum Morgen war mein Auto bezüglich der Balance sehr schlecht. Im letzten Sektor habe ich viel verloren. Das Auto war nicht schön zu fahren", so Scheider nach Rang neun.

"Anderen Leuten muss ich nicht viel beweisen, aber so leicht lasse ich mich nicht abspeisen", folgt sofort die Kampfansage vom zweimaligen Champion. Ein Blick auf das Klassement bringt eine große Überraschung. Der Höhenflug von Ralf Schumacher geht offenbar nicht weiter: Startplatz 17. "Es passt einfach nicht so. Ich kam hier auch im vergangenen Jahr nicht gut zurecht", so der Kerpener. "Im Regen ist alles möglich. Von hinten wird es aber relativ schwierig."

Fotoquelle: xpb.cc

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