Martin Tomczyk darf von Startplatz vier wieder auf das Podest hoffen

DTM 2011

— 18.06.2011

Phoenix: Tomczyk wieder in Schlagdistanz

Martin Tomczyk startet von Platz vier als bester Jahreswagen-Pilot - Phoenix-Kollegin Rahel Frey trotz Magenverstimmung nicht allzu weit entfernt

Nach seinem Spielberg-Sieg hat Martin Tomczyk mit seiner Phoenix-Mannschaft gefeiert, beim Rollout unter der Woche am Nürburgring gab der Bayer seinem Team ein Grillfest. Vielleicht steht schon morgen Abend die nächste Party an. Im Qualifying in der Lausitz verschaffte sich Tomczyk mit Startplatz vier erneut eine gute Ausgangsposition für das Rennen.

"Generell bin ich mit meiner Leistung zufrieden. Allerdings muss man auch sagen, dass die Performance mit gebrauchten Reifen bei Mercedes klar besser war. Das muss man akzeptieren", fasst Tomczyk nach der Zeitenjagd zusammen. "Mit neuen Reifen waren wir konkurrenzfähig, aber in Q4 hatten wir keine Chance."

Die Probleme auf den gebrauchten Pneus könnten ein Hinweis darauf sein, dass Audi im Rennen auf die Distanz an Boden verliert. "Beim Longrun ist es wieder etwas ganz anderes. Ob die auch dann schneller sind, das sei mal dahingestellt", winkt Tomczyk ab. "Ich hoffe, dass wir morgen im Rennen zurückschlagen können. Ich habe meine Jahreswagen-Konkurrenten im Blick. Die habe ich bisher im Griff und das wird auch mein Ziel bleiben."

Während der erfahrene Phoenix-Pilot ganz nach vorne schielt, will sich Teamkollegin Rahel Frey an das Mittelfeld heranarbeiten. Im Qualifying wurde die Schweizerin zwar Letzte, hatte aber trotz Magenverstimmung nicht allzu großen Rückstand. "Ich verliere rund eine Sekunde, das ist nicht wirklich viel. Ich muss kämpfen, werde im Rennen wieder mein Bestes geben", so die neue DTM-Pilotin.

"Gestern kam mir die Übelkeit dazwischen. Aber wir sind hier beim Test schon Longruns gefahren, sollten also gut vorbereitet sein", sagt Frey. "Im Rennen kann alles passieren. Mal schauen, was das Wetter macht." Die Schweizerin hofft auf Regen am Sonntag: "Die Sicht ist dann hinten im Feld immer schlecht. Aber wieso nicht? Ein Regenrennen wäre auch mal ganz spannend."

Fotoquelle: xpb.cc

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