Nach Rockenfellers Le-Mans-Crash: Tom Kristensen sprang kurzfristig ein

DTM 2011

— 20.06.2011

Kristensen: "Ich bin nicht mehr der Jüngste"

Rockenfeller-Ersatzmann Tom Kristensen berichtet über sein kurzfristiges Comeback in der DTM: Zwei Punkte in der Lausitz, Auto heil zurückgebracht

Neben dem erneuten Erfolg von Martin Tomczyk im Vorjahreswagen und dem ersehnten Audi-Sieg in der Lausitz stand Tom Kristensen am vergangenen Wochenende im Zentrum des Interesses. Der erfahrene Däne sprang kurzfristig für Mike Rockenfeller ein, brachte den gelben A4 auf Platz sieben ins Ziel. Kristensen fühlte sich auf Anhieb wieder im DTM-Fahrzeug wohl.

Frage: "Tom, das Rennen in der Lausitz war abwechslungsreich mit vielen Positionsverschiebungen. Wie hast du deine Rückkehr in die DTM erlebt?"
Tom Kristensen: "Ich hatte einen sehr guten Start und fuhr auf der Außenlinie. Zu diesem Zeitpunkt hätte ich schon hinter einem Mercedes und Martin Tomczyk liegen können. Aber ich war vorsichtig, weil ich 'Eki' in meinen Spiegeln sah."

"Die Strategie war perfekt, nur der letzte Boxenstopp dauerte etwas lange. Deshalb fiel ich hinter Jamie Green zurück. Das hätte noch sehr interessant werden können, denn es kamen einige Autos an mir vorbei. Und trotzdem bin ich am Ende schließlich auf dem Platz ins Ziel gekommen, von dem ich gestartet bin."

Frage: "Es war also kein Fehler, sich darauf einzulassen, für einen einzigen Einsatz ohne jede Testmöglichkeit zurückzukehren?"
Kristensen: "Nein, keineswegs. Das Rennen hat Spaß gemacht und ich habe das Auto von 'Rocky' in einem Stück wieder zurückgebracht. Wenn er zurückkehrt, werden er und die Mechaniker sich darüber gewiss freuen. Vielleicht wird man an dieses Wochenende zurückdenken und sagen, es war hoffentlich ein bisschen gerechtfertigt, den alten Dänen wieder fahren zu lassen. Dann wäre ich schon glücklich."

Frage: "Du hast auf Anhieb zwei Punkte gesammelt. Hast du es heute bedauert, Ende 2009 aus der DTM ausgestiegen zu sein?"
Kristensen: "Nein, ehrlich gesagt nicht. Die DTM ist eine großartige Serie, aber mein Herz gehört den Sportwagen. Ich habe eine große Familie und bin nicht mehr der Jüngste."

"Die PR-Arbeit für Audi mit den Sportwageneinsätzen zu kombinieren, ist perfekt. Ich genieße es sehr, die DTM von der Couch aus zu verfolgen. Und am Sonntag habe ich Filipe Albuquerque zu seinem ersten Punkt gratuliert. Ich werde mich immer daran erinnern, dass ich noch vor ihm lag, als er zum ersten Mal in die Punkte fuhr..."

Fotoquelle: xpb.cc

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