Gary Paffett schaffte endlich mal wieder eine gute Leistung im Qualifying

DTM 2011

— 02.07.2011

Paffett: Vorsicht statt Vollgas

Mit einer vorsichtigen Runde in Q4 setzte sich Gary Paffett am Norisring auf den zweiten Startplatz: "Man musste sich für einen Weg entscheiden"

Mercedes hat beste Voraussetzungen für einen weiteren Erfolg auf dem Norisring. Beim Qualifying am Samstag setzten sich gleich drei HWWA-Piloten an die Spitze. Endlich zeigte sich auch Gary Paffett als Zweite mal wieder in einer Zeitenjagd weit vorne. Der Brite hat seine Schwierigkeiten vom Saisonstart möglicherweise überwunden. Am Samstag in Q4 agierte Paffett untypisch: Das Vollgastier als vorsichtiger Chauffeur.

"Ich bin es eher konservativ angegangen. Wenn man die Runden von Jamie und Mattias sieht, dann war es wohl besser so", sagt der Brite. "Bruno hat eine Punktlandung geschafft, ich war etwas vorsichtiger und die anderen beiden vielleicht etwas zu aggressiv. Die Zeitabstände in Q3 war unglaublich knapp, dort lagen die besten Vier in nicht einmal einer halben Zehntelsekunde. Man musste sich vor Q4 also für einen Weg entscheiden: Vollgas oder Vorsicht."

Paffett entschied sich für die konservative Variante und lag damit letztlich richtig. "Die erste Kurve habe ich etwas zu früh angebremst, da war ich nicht am Limit. Aber Platz zwei ist nicht schlecht. Natürlich hätte ich gern auf der Pole-Position gestanden, aber die erste Startreihe ist schon mal viel besser als das, was ich in den vergangenen Wochen erlebt habe."

Der Brite war somit erstmals in diesem Jahr in den Top 3 im Qualifying. "Ich hatte am Anfang des Jahres einige Probleme mit dem Auto, der Speed war einfach nicht da", erklärt er. "Am Lausitzring ging es auf Platz vier, was ein deuticher Fortschritt war. Es sieht so aus, als würde ich mich mehr und mehr an alles gewöhnen. Es wird schrittweise immer besser. Hoffentlich kann ich ab jetzt häufiger so weit vorne starten."

Am Sonntag möchte Paffett seine gute Position umsetzen, aber er mahnt: "Die Jungs neben mir wissen auch ganz genau, wie man am Norisring gewinnt. Das Rennen wird lang, hart für Bremsen und Piloten. Man muss voll konzentriert bleiben, muss die erste Ecke immer auf der letzten Rille anbremsen. Das wird wirklich schwierig. Man muss konstant und konzentriert fahren. Ganz schnell landet man hier mal in der Mauer."

Fotoquelle: xpb.cc

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