Rahel Frey hatte kein einfaches Renndebüt auf dem Nürnberger Norisring

DTM 2011

— 04.07.2011

Freys erhofftes Highlight blieb aus

Rahel Frey hatte sich für den Norisring einiges vorgenommen, sammelte dann aber vor allem weitere Erfahrung

Rahel Frey war optimistisch in ihr Debüt auf dem Norisring gestartet. Denn die Schweizerin hat ein Faible für Stadtkurse und konnte im französischen Pau schon mit Topergebnissen auf sich aufmerksam machen. Also lautete ihr Plan, in Nürnberg für das erste Highlight ihrer noch jungen DTM-Karriere zu sorgen. Aber das Rennwochenende auf dem Kurzkurs rund um die Steintribüne fiel für die Audi-Pilotin dann doch eher in die Kategorie "weitere Erfahrung sammeln".

Im Qualifying hatte sie sich mehr erwartet, musste sich aber mit dem 18. und letzten Startplatz begnügen. Zu Beginn des Rennens fühlte sie sich "etwas einsam", wie Frey gegenüber 'Motorsport-Total.com' berichtet: "Es war schwierig. Aber ich glaube, so ein Rennen muss man einfach mitnehmen. Es war eine gute Erfahrung, aber das muss man jetzt abhaken und nach vorne schauen."

Mit ihrem ersten Stint war die Schweizerin recht zufrieden, aber nach der Gelbphase nach Gary Paffetts Unfall gelang es ihr nicht mehr, den Anschluss nach vorn zu halten. Also fuhr die Phoenix-Pilotin ihr eigenes Rennen auf der für sie neuen Rennstrecke. "Da habe ich einfach versucht, einige Linien zu suchen oder auch mal später auf die Bremse zu gehen. Ich habe einfach verschiedene Sachen ausprobiert, und auch mit der Bremskraft und der Bremsbalance gespielt - etwas mehr nach vorne, dann etwas mehr nach hinten. Einfach, damit ich Erfahrung sammeln kann."

Gleichzeitig konnte Frey im Nürnberg-Rennen lernen, wie DTM-Fahren im strömenden Regen unter extrem schwierigen Bedingungen ist. "Der erste Stint war okay, aber danach war die Sicht gleich null. Auch während der Safetycarphase hat man nichts gesehen", schildert die Audi-Pilotin. "Dazu ist die Strecke auch noch richtig uneben. Das Auto springt über die Bodenwellen und bricht dann gleich aus."

Alles in allem würde Frey ihren Rennsonntag auch unter der Kategorie "Test unter schwierigen Rennbedingungen" einordnen. So richtig zufrieden ist sie mit ihrem Norisring-Debüt aber nicht. "Wir wollten das Auto heil zurück an die Box bringen, und das ist uns gelungen. Aber es war kein Highlight, so wie ich es eigentlich vorhatte", so Frey.

Fotoquelle: xpb.cc

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