Augusto Farfus, Motorsportdirektor Jens Marquardt und Andy Priaulx

DTM 2011

— 16.07.2011

Priaulx und Farfus: Ein stolzer Moment

Andy Priaulx und Augusto Farfus sind bei Weitem keine Rookies, aber der DTM-Einstieg mit BMW ist auch für diese beiden mit großen Emotionen verbunden

Mit Andy Priaulx und Augusto Farfus setzt BMW in der DTM ab der nächsten Saison auf zwei Fahrer, die schon lange zum Werkskader gehören. Beide waren für die Bayern schon in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC unterwegs wo Priaulx dreimal Weltmeister wurde. Doch wie für ihren Arbeitgeber beginnt nun auch für die beiden Piloten eine neue Ära. Sie stehen vor einem Neuanfang, der auch mit großen Emotionen verbunden ist.

"Augusto und ich sind hier durch den Park gelaufen, wir haben uns die Arme um die Schultern gelegt und gesagt: 'Das ist ein großer Schritt in unserer Karriere. Wir hatten großes Glück'", berichtet Priaulx über die Stunden vor ihrer offiziellen Präsentation als DTM-Piloten. Und Farfus ergänzt: "Wir haben hart gekämpft. Wir haben hart dafür gearbeitet, hier zu sein."

"Absolut. Wir hatten in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft einige herausfordernde und schwierige Zeiten. Aber es ist uns immer gelungen, BMW zu beweisen, dass wir Leistung bringen können, wenn wir müssen", bestätigt Priaulx. "Wir sind beide sehr stolz auf diesen Moment, es ist ein wirklich großer Moment für uns. Das Auto sieht fantastisch aus. Diese Chance ist etwas, die uns beiden sehr viel bedeutet. Und wir danken BMW für diese Chance."

Auch Farfus spricht von einem "einmaligen Moment": "Wir starten mit BMW in eine neue Ära. Wie man sehen kann, beginnt alles bei null. Dass wir zusammen anfangen können, macht uns großen Spaß. Wir werden unser Bestes geben, um den Schwung mitzunehmen und BMW zu helfen, dieses Projekt vom Startpunkt aus zu einem Erfolg zu machen."

Und der Brasilianer spricht einen Dank an "alle Jungs" aus. Denn das Engagement und die Hingabe, mit der sich die Mitarbeiter in das Projekt stürzen, sei unglaublich: "Was wir hier sehen, ist ein Rennwagen. Aber um dahin zu kommen, haben zuhause hunderte von Leuten wirklich hart rund um die Uhr gearbeitet. Dass wir das Auto jetzt fahren können, das ist ein unbezahlbares Gefühl."

Dem kann sich sein Kollege Priaulx nur anschließen. "Ich war drei Wochen lang nicht beim Projekt dabei, was schade war", sagt der Brite, dem bei einer Operation ein gutartiger Knoten an der Schilddrüse entfernt wurde. "Aber jetzt zurückzukommen, und zu sehen, wie weit sie mit dem Auto gekommen sind, zu sehen, wie müde sie aussehen, aber sich trotzdem weiter richtig reinhängen - das begeistert mich am meisten."

So berichtet er von seinen Testrunden am Lausitzring: "Dort hatten wir schwierigen ersten Tag, und sie haben wieder die Nacht durchgearbeitet. Sie haben mich gebeten, um Mitternacht zur Sitzanpassung zu kommen. So gehen sie es an, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Sie arbeiten sehr hart. Das ist Augusto und mir bewusst, wenn wir ins Auto steigen. Und für uns ist das eine zusätzliche Motivation, das Auto ans Limit zu bringen und BMW zu helfen, das Auto zu entwickeln. Und wenn wir das Auto gewinnen sehen, wird das ein sehr stolzer Moment für uns sein."

Fotoquelle: xpb.cc

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