Bruno Spengler wurde als bester Mercedes-Fahrer Zweiter

DTM 2011

— 16.07.2011

Die Mercedes-Stimmen zum München-Samstag

Bruno Spengler musste sich im Olympiastadion erst in einem knappen Finale geschlagen geben - Rookie Renger van der Zande kommt bis ins Halbfinale

Bruno Spengler belegte am ersten von zwei Wettkampftagen beim Showevent im Münchener Olympiastadion als bester Mercedes-Benz Fahrer den zweiten Platz. Das Tagesfinale gewann Edoardo Mortara (Audi). Spengler setzte sich im Halbfinale gegen Renger van der Zande durch. Heute traten die DTM-Fahrer im Prolog zunächst zu einem markeninternen Wettstreit an. Bei acht Paarungen der gleichen Marke und zwei Einzelfahrten à drei Runden wurden die schnellsten acht Fahrer jedes Herstellers ermittelt, die das Achtelfinale erreichten.

Dabei zählte nur die gefahrene Zeit, nicht das direkte Duell. Im Achtel-, Viertel- und Halbfinale wurden im markeninternen K.O.-System der schnellste Audi- und Mercedes-Benz-Pilot ermittelt. Diese fuhren dann im Samstagsfinale in zwei Läufen mit je fünf Runden, inklusive Pflichtboxenstopps, den Tagessieg aus. Susie Stoddart schied als Neunte im Prolog aus. Im Achtelfinale war auf Mercedesseite für Maro Engel, Jamie Green, Christian Vietoris und Gary Paffet Schluss. David Coulthard und Ralf Schumacher schieden im Viertelfinale aus.

Stimmen zum Samstag:

Bruno Spengler: "Es hat mir heute sehr viel Spaß gemacht. Das Finale war richtig eng, da ging es um Tausendstelsekunden. Edoardo und ich lagen lange Zeit gleichauf - ich habe alles gegeben. Vielen Dank an mein Team, sie haben tolle Arbeit geleistet und die Boxenstopps waren perfekt. Ich freue mich schon auf den zweiten Tag beim Showevent in München."

Renger van der Zande: "Beim Boxenstopp gab es ein Kommunikationsproblem. Es war mein eigener Fehler, der mich viel Zeit gekostet hat. Wir haben dennoch gezeigt, dass wir hier schnell unterwegs sind. Am Sonntag möchte ich meinen Fehler wiedergutmachen."

David Coulthard: "Ich finde es toll, dass die Fans die DTM hier hautnah erleben können. Ich kenne Ähnliches vom Race of Champions - das macht mir immer wieder großen Spaß. Allerdings ist es schwierig, das Auto auf solch einem engen Kurs zu fahren. Ich freue mich schon auf den zweiten Tag."

Ralf Schumacher: "Mit meinem Resultat bin ich zufrieden. Ich habe heute leider im Viertelfinale den Kürzeren gezogen, weil ich zu viele Fehler gemacht habe. Immerhin habe ich meine C-Klasse nicht beschädigt. Die Show-Veranstaltung macht mir großen Spaß, ich freue mich schon auf den Sonntag."

Gary Paffett: "Ich war sehr gut unterwegs, doch auf der letzten Runde ist mir leider ein Fehler unterlaufen. Ich berührte mit meinem rechten Vorderrad eine Barriere und verlor die Kontrolle über das Auto. Das hat mich viel Zeit gekostet. Für den Sonntag bin ich optimistisch, das Show-Rennen in München macht mir richtig viel Spaß."

Christian Vietoris: "Schade, dass ich nicht weiter gekommen bin. David erhielt wegen eines Frühstarts eine Zwei-Sekunden-Strafe, aber diesen Vorteil konnte ich leider nicht ausnutzen. Die Strecke gefällt mir und ich bin schon auf den zweiten Tag hier in München gespannt."

Jamie Green: "Ich bin zwar ausgeschieden, doch mein Ergebnis geht in Ordnung. Ich lag nur drei Zehntelsekunden hinter Bruno, der im Prolog sehr schnell unterwegs war. Für das Rennen am Sonntag bin ich optimistisch. Ich möchte den Fans eine gute Show liefern."

Maro Engel: "Die Atmosphäre im Olympiastadion ist klasse und als Münchner macht es mir umso mehr Spaß, hier zu fahren. Der Kurs ist sehr anspruchsvoll, da ich am Freitag im Freien Training nur vier Runden gefahren bin. Auf dieser Strecke gewinnst du mit jeder Runde mehr Sicherheit und tastest dich an die Bremspunkte heran, diese Erfahrung hat mir heute leider gefehlt."

Susie Stoddart: "Ich bin etwas enttäuscht, dass ich frühzeitig ausgeschieden bin. Es war für mich ein kleiner Nachteil, als Erste auf der Strecke zu fahren - der Asphalt war extrem rutschig und ich habe mit dem Auto ein paar Mal quer gestanden. Ich wollte aber nicht zu viel riskieren, da die Mauern hier sehr nah am Kurs stehen."

Norbert Haug, Mercedes-Motorsportchef: "Die Idee, mit der DTM ins Münchner Olympiastadion zu gehen, ist voll aufgegangen. Die Zuschauer haben sich bestens unterhalten und ich hörte beim Gang durch die Besucherränge sehr oft: '...eine Super-Veranstaltung habt Ihr hier gemacht.' Ich denke, hier sind sehr viele Besucher, die die DTM zum ersten Mal live sehen und hier viel Geschmack an diesem Sport finden. Danke an die Münchener Organisatoren, die ITR und den DMSB, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben und Glückwunsch an Edoardo Mortara und Audi zum ersten DTM-Final-Sieg im Stadion. Morgen geht's weiter und es wird spannend werden."

Fotoquelle: xpb.cc

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