Bruno Spengler und Renger van der Zande feierten ausgelassen auf dem Podium

DTM 2011

— 17.07.2011

Die Mercedes-Stimmen zum Sonntag

Bruno Spengler holte im heutigen Finalrennen den Gesamtsieg im Münchener Olympiapark - Nico Rosberg unterhält die Fans im Formel-1-Auto

Bruno Spengler sicherte sich am zweiten Wettkampftag beim Showevent im Münchner Olympiastadion den Gesamtsieg. Der Kanadier setzte sich im Finale gegen Edoardo Mortara (Audi) durch. Mit Spengler, Renger van der Zande und Christian Vietoris standen drei Mercedes-Piloten im Halbfinale.

Heute traten die jeweils acht schnellsten Fahrer von Audi und Mercedes im K.O.-System gegeneinander an. Die beiden Neuntplatzierten des Vortages erhielten in einem Relegationsrennen gegen den jeweils Achtplatzierten ihrer Marke eine zweite Chance. Die Paarungen für die Achtelfinalläufe wurden anhand der Qualifyingzeiten vom Samstag ermittelt. Dabei fuhr der Audi-Fahrer mit der besten Zeit des Vortages gegen den Mercedes-Benz Piloten mit der schlechtesten Zeit des Vortages und umgekehrt. Bei jeder Begegnung ab dem Viertelfinale musste ein Pflichtboxenstopp durchgeführt werden. Am Ende des Tages traten die beiden besten Fahrer in zwei Läufen über fünf Runden zum Finale an.

Susie Stoddart setzte sich in der Relegation gegen Maro Engel durch und schaffte den Einzug in die Runde der besten 16. Sie schied dann aber im Achtelfinale aus, ebenso wie Gary Paffett und Ralf Schumacher, der einen Unfall hatte. Im Viertelfinale krachte dann David Coulthard in die Mauer. Für die beiden Rookies Renger van der Zande und Christian Vietoris war dagegen erst im Halbfinale Schluss.

Stimmen zum Sonntag:

Bruno Spengler: "Ein Sieg beim ersten DTM Showevent im Münchner Olympiastadion: Das ist großartig! Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, auf dieser Strecke und bei einer so fantastischen Stimmung zu fahren. Der Kurs ist klasse und jedes Rennen war wahnsinnig eng. Das war heute die Revanche für das Samstagsfinale gegen Edoardo Mortara. Ich habe mich sehr gefreut, so viele Zuschauer hier im Stadion zu sehen - hoffentlich kommen sie bald wieder zur DTM."

Renger van der Zande: "Die DTM-Premiere in München war eine tolle Veranstaltung. Die Stimmung war klasse und ich freue mich wahnsinnig, dass ich nach dem Samstag auch am Sonntag auf dem Podium gestanden habe. Ich fuhr am Limit, leider hat es knapp nicht für das Finale gereicht, aber ich bin nicht enttäuscht - schließlich nehme ich zwei Trophäen mit nach Hause. Ich hoffe, dass ich den Schwung von diesem Wochenende in die zweite Saisonhälfte mitnehmen kann."

Christian Vietoris: "Am Samstag habe ich mich noch ein bisschen zurückgehalten, um das Auto nicht unnötig zu beschädigen - heute habe ich richtig Gas gegeben. Ich bin glücklich, beim ersten DTM-Event im Münchner Olympiastadion einen Platz auf dem Podium erreicht zu haben - das war wirklich ein tolles Erlebnis. Vor so vielen Zuschauern und so einer großartigen Kulisse zu fahren, hat mir richtig viel Spaß gemacht."

Jamie Green: "Ich bin mit meiner Performance zufrieden, meine C-Klasse lief sehr gut. Schade, dass ich gegen Bruno ausgeschieden bin. Am Samstag war er noch etwas schneller als ich, heute war vielleicht ich einen Tick besser. Ich bin nicht sicher, ob meine Zeitstrafe die richtige Entscheidung war."

David Coulthard: "Schade, dass ich dieses Event mit einem Einschlag beendet habe. Ich erwischte eine Mauer innen rechts mit dem Rad meines Autos - der Asphalt war immer noch rutschig. Es tut mir für meine Mechaniker leid, aber das ist Motorsport. Bei einem Rennen wie diesem geht es um Millimeter. Ich lag etwas zurück, deshalb habe ich so viel Gas gegeben wie möglich. Ich hoffe, dass die Fans das Show-Rennen genossen haben - die Atmosphäre war einfach sensationell."

Ralf Schumacher: "Ich hatte beim Showevent in München eine Menge Spaß, obwohl ich am Sonntag leider nicht über das Achtelfinale hinaus kam. Es ist schwierig, wenn man das erste Mal am Tag fährt und sich vorher noch nicht auf die Bahn einstimmen konnte. Das Auto übersteuerte und ich touchierte eine Mauer - auf dieser Strecke gibt es jedoch keinen Raum für Fehler."

Gary Paffett: "Ich wäre natürlich gern eine Runde weiter gekommen. Das Rennen war ziemlich schwierig, da die Strecke noch sehr rutschig war. Meine Enttäuschung hält sich allerdings in Grenzen, denn es gab für dieses Showevent keine Meisterschaftspunkte. Ich hoffe, dass die Fans im Olympiastadion genauso viel Freude an der Veranstaltung hatten wie ich."

Susie Stoddart: "Ich hatte das gesamte Wochenende über viel Spaß. In der Relegation setzte ich mich gegen Maro durch. Das stimmt mich positiv, denn die Rennen verliefen im Olympiastadion stets sehr knapp. Es ist wirklich ein tolles Event. Ich habe die Veranstaltung sehr genossen und ich denke, das haben auch die Fans."

Maro Engel: "Es ist sehr schade, dass ich so früh ausgeschieden bin. Das Event in München war einfach toll und ich wäre gerne noch weitere Runden hier in meiner Heimatstadt gefahren. Ich freue mich aber für die Zuschauer, dass sie die DTM im Olympiastadion hautnah miterleben konnten."

Nico Rosberg: "Das DTM Showevent in München und ganz besonders die Demorunden mit meinem Formel 1-Silberpfeil haben mir richtig Spaß gemacht. Die Veranstaltung war sogar größer, als ich es mir vorgestellt habe - eine klasse Idee. Die DTM-Rennen waren sehr spannend und es war toll, zu sehen, wie nah die Fahrer an den Banden entlang gefahren sind. Jetzt freue ich mich auf den nächsten Motorsport-Höhepunkt in Deutschland: Als Silberpfeil-Fahrer auf dem Nürburgring zu fahren, ist für mich etwas ganz Besonderes."

Norbert Haug, Mercedes-Motorsportchef: "Eine erstklassige Veranstaltung mit erstklassigen Zuschauern und einem erstklassigen Sieger. Bruno Spengler hat hier verdient gewonnen und kann sich 'Erster DTM-Indoor-Champion' nennen - auch wenn dieser Titel nicht ausgeschrieben ist: Sehr gut gemacht, Bruno. Mein Dank geht an alle, die dieses so spezielle Rennen möglich gemacht haben, an die Verantwortlichen des Olympiaparks, die Mut bewiesen haben und dafür belohnt wurden, an die ITR und den DMSB und natürlich an alle unsere Teammitglieder, die sehr hart für diesen Einsatz gearbeitet haben - und nach diversen Mauerkontakten hier auch weiterhin hart werden arbeiten müssen. Wir freuen uns nun auf das nächste DTM-Rennen in drei Wochen auf dem Nürburgring."

Fotoquelle: xpb.cc

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