Bart Mampaey zeichnet für die Geschicke des Teams RBM verantwortlich

DTM 2011

— 20.07.2011

Das BMW Team RBM im Porträt

Racing Bart Mampaey (RBM) stellt ab der kommenden Saison eines von drei BMW Teams beim Comeback der Münchner in der DTM

Das BMW Team RBM (Racing Bart Mampaey) tritt 2012 mit der Empfehlung von drei Weltmeistertiteln in der DTM an. Unter der Führung von Teammanager Bart Mampaey feierte das Team aus dem belgischen Mechelen mit Andy Priaulx als Fahrer nicht nur den Titelgewinn in der Tourenwagen-Europameisterschaft (ETCC) 2004, sondern erwies sich auch in der Weltmeisterschaft (WTCC) als das Maß aller Dinge: 2005, 2006 und 2007 spielten sich nach dem letzten WTCC-Rennen in Macau Jubelszenen vor der RBM-Box ab.

Nun freut sich Mampaey auf die DTM. "In der DTM anzutreten, wird eine große Herausforderung für unser Team", sagt er. "Wir sind sehr froh, dass uns BMW auch in dieser Serie das Vertrauen schenkt." Die Zeit bis zum ersten Rennen will die Truppe nutzen, um sich "bestmöglich vorzubereiten".

An der Motivation seiner Mitarbeiter zweifelt der Teamchef jedenfalls nicht im Geringsten. "Das ganze Team ist extrem motiviert. Es ist fantastisch, gleich von Beginn an mit an Bord zu sein, wenn ein Hersteller wie BMW ein derartiges Projekt auf die Beine stellt. Vor uns liegt eine Menge harte Arbeit, denn das Niveau in der DTM ist immens hoch", stellt Mampaey heraus.

Im Bestreben, das Potenzial des Einsatzfahrzeugs optimal auszuschöpfen, kommt dem Team RBM die Infrastruktur der BMW Autohäuser, welche die Mampaey-Familie unter dem Namen JUMA führt, zu Gute. JUMA steht für Julian Mampaey. Der Vater des heutigen RBM-Teamchefs hat seinem Sohn die Rennsport-Begeisterung vererbt. Das JUMA-Team machte sich in den 1970er und 1980er Jahren im Rennsport einen Namen und errang für BMW drei Gesamtsiege beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps.

Fortsetzung der Familientradition

Neun Jahre nach dem letzten Rennen von JUMA trat Mampaey jun. 1995 in die Fußstapfen seines Vaters. Zunächst war RBM für die Autos des BMW Compact Cups in Belgien verantwortlich. Bald darauf feierte die Familie ein erfolgreiches Comeback in Spa: Auf den Gruppe-N-Doppelsieg im 24-Stunden-Rennen 1997 folgte ein Jahr später der Gesamtsieg mit dem BMW 318i. Dies war zugleich der bis dato letzte BMW Gesamterfolg auf der "Ardennen-Achterbahn".

Für BMW Belgien schickte RBM 2002 erstmals einen BMW 320i ins Rennen um die Tourenwagen-Europameisterschaft. Ein Jahr später vertrat das Team erstmals die Farben von BMW Großbritannien, Priaulx wurde als Fahrer verpflichtet. Nach dem Lehrjahr 2003 gelang RBM in der ETCC 2004 die Sensation, als sich Priaulx in Dubai den Titel sicherte.

Dass dieser Sieg keine Eintagsfliege war, konnten Mampaey und seine Crew anschließend mit dem Gewinn dreier WTCC-Titel eindrucksvoll beweisen. "Eine Luftveränderung tut uns gut, besonders, wenn man die Aussicht hat, in einer derart erfolgreichen Serie wie der DTM zu starten", meint Mampaey mit Blick auf den Einstieg zur Saison 2012. "Nach dem Gewinn von drei WM-Titeln ist jeder im Team gespannt darauf, wo wir im Vergleich mit anderen Teams in der DTM stehen", so der Belgier.

Fotoquelle: xpb.cc

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