Mattias Ekström bedauert das Ende der Limousinen in der DTM nicht

DTM 2011

— 23.07.2011

Ekström: "A5 sieht fantastisch aus!"

Mattias Ekström ist 2011 weit entfernt vom DTM-Titel und hofft auf einen konkurrenzfähigen Audi im kommenden Jahr

Für Mattias Ekström verlief die bisherige DTM-Saison nicht nach Plan. Nach fünf Rennen steht der Meister von 2004 und 2007 mit lediglich elf Zählern in der Tabelle auf Position sieben. Damit ist die Chance auf den Titel für dieses Jahr wohl dahin, auch wenn die rechnerische Möglichkeit nach wie vor intakt ist. Dennoch scheint es, als ob sich der DTM-Routinier schon viel lieber mit der kommenden Saison beschäftigen würde.

Dann steht der DTM eine Generalüberholung bevor. Mit BMW kommt der sehnlich erwartete dritte Hersteller. Zudem geht man wieder zurück zu den Coupes, wie sie bis 2003 eingesetzt wurden. Bei Audi bedeutet das den Wechsel vom A4 zum A5. Ekström hat den Entwurf bereits sehen können: "Er sieht fantastisch aus und ich bin sehr froh, dass Audi nächstes Jahr mit einem Coupe an den Start gehen wird. Mit all den neuen Autos wird die DTM im nächsten Jahr sehr wettbewerbsfähig."

"Ich habe keine privilegierten Informationen, wie das Auto sein wird, denke jedoch, dass es schneller werden wird. Ich stütze mich dabei aber nur auf den Fakt, dass wir jedes Jahr ein bisschen mehr Tempo in der DTM finden konnten", analysiert der Audi-Pilot. "Ich denke nicht, dass sich das ändert. So ist es im Motorsport eben."

"Ich denke, der Wettbewerb wird 2012 sehr hart", erklärt Ekström, der noch nicht im neuen Auto Platz nehmen durfte: "Das neue Auto ist noch nicht fertig. Es gibt also noch keinen Plan für Testfahrten. Ich kann nur sagen, dass ich sehr interessiert bin, mit Audi an der Feinabstimmung zu arbeiten, um sicherzustellen, dass es so konkurrenzfähig wird, wie nur möglich."

Obwohl es in der Vergangenheit keine ernsten Verletzungen gab, gibt es in Sachen Sicherheit keinen Stillstand in der DTM. "Der verbesserte Sicherheitsstandard wurde diskutiert. Aber die DTM stand in der Hinsicht nie still. In den letzten zehn Jahren gab es immer wieder Modifikationen, um die Dinge zu verbessern", lobt der 33-Jährige.

"Doch zuvor müssen wir uns mit dem harten Wettkampf 2011 auseinandersetzen", bemerkt der Siebte der Tabelle. "Dem widme ich meine ganze Konzentration." Damit schreibt Ekström das bisher enttäuschende Jahr offensichtlich noch nicht ab. Beim letzten Aufeinandertreffen im Münchner Olympiastadion rechneten viele mit Ekström, gewann er doch schon beim vergleichbaren Race of Champions.

Für den Schweden war dennoch eher Schluss, als ihm lieb war. Am Samstag machte Ekström gegen Eduardo Mortara einen Fehler und am Sonntag bekam er eine Zeitstrafe. Trotzdem bereitete ihm diese ungewöhnliche Veranstaltung Freude: "Das Wochenende endete eher als gedacht, doch mein Tempo war gut, weshalb ich es dennoch genießen konnte."

"Fürs Publikum war es etwas schwierig nachzuvollziehen, wer gewinnt", kritisiert er und verweist aufs jährliche Aufeinandertreffen der Motorsportgrößen: "Ein Format wie beim Race of Champions wäre einfacher zu verstehen gewesen."

Fotoquelle: xpb.cc

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