Bruno Spengler kommt als Vorjahressieger in die Eifel

DTM 2011

— 03.08.2011

Nürburgring: Mercedes denkt an 2010

Mit der Empfehlung eines dreifachen Erfolges am Nürburgring 2010 kommt Mercedes zum DTM-Wochenende in die Eifel: Bruno Spengler rechnet sich viel aus

Seit 1988 gastiert die DTM auf dem Nürburgring. 58 Wertungsläufe wurden bislang auf dem Rennkurs (in unterschiedlichen Varianten) in der Eifel absolviert. Genau die Hälfte der dortigen Rennen konnte Mercedes für sich entscheiden. Am kommenden Wochenende möchten die Stuttgarter ihre gute Bilanz an gleicher Stelle ausbauen.

Mercedes denkt vor allem gern an das vergangene Jahr zurücl, als Bruno Spengler, Paul di Resta und Gary Paffett einen dreifachen Erfolg für HWA einfuhren. Der Kanadier möchte an diesen Sieg gern anknüpfen und sich somit in der Gesamtwertung an der Spitze mehr Luft verschaffen.

"Der Nürburgring ist eine meiner Lieblingsstrecken, schon seit ich in der Formel 3 das erste Mal dort gefahren bin. Er bietet eine sehr schöne Kombination aus langsamen Kurven, in denen man den Ausgang gut erwischen muss, sowie schnellen Kurven", beschreibt Spengler vor dem Auftakt in die zweite Hälfte der aktuellen DTM-Saison.

"Eine spezielle Rolle spielt das Wetter", so der Kanadier. "Ich habe auf dieser Strecke schon bei strahlendem Sonnenschein, aber auch im Regen und bei gemischten Bedingungen gewonnen. Ganz besonders gefällt mir die tolle Atmosphäre in der Eifel. Die Fans sind sehr motorsportbegeistert und ich freue mich riesig, die Saison dort nach meinem Gesamtsieg beim ersten DTM Show-Event in München fortzusetzen."

"Trotz des oftmals launischen Eifelwetters habe ich schöne Erinnerungen an den Nürburgring, vor allem natürlich an meinen Grand-Prix-Sieg im Jahr 2003", erklärt Ralf Schumacher. "Aber auch in der DTM habe ich auf dem Nürburgring bereits gute Resultate erzielt. In der Saison 2008 fuhr ich in der Eifel meinen ersten DTM-Punkt ein - seitdem habe ich mich in jedem Jahr auf dieser Strecke gesteigert und mehr Punkte gesammelt. Daran möchte ich in diesem Jahr anschließen."

"Im letzten Jahr bin ich ein gutes Rennen auf dem Nürburgring gefahren. Ich startete als Dritter und belegte im Ziel Platz fünf. Allerdings habe ich dort in der DTM erst einmal in der Saison 2008 auf dem Podium gestanden, demnach möchte ich in diesem Jahr gerne meinen zweiten Podestplatz auf dem Nürburgring einfahren", sagt Jamie Green mit Blick auf das kommende Wochenende.

"Die Strecke ist für wechselhafte Wetterbedingungen bekannt: Normalerweise regnet es am Nürburgring mindestens einmal pro Rennwochenende. Der Abschnitt vor der Gegengeraden besteht aus einigen mittelschnellen Kurven, die bergab gehen, das macht viel Spaß. Der weitere Streckenverlauf ist eher langsam und technisch anspruchsvoll", fasst der Brite zusammen.

Sein Landsmann Gary Paffett konnte 2004 auf dem Nürburgring gewinnen. "Der Nürburgring gefällt mir sehr gut - auch im Regen, der in der Eifel keine große Überraschung ist. Ich habe dort schon gewonnen und einige sehr gute Ergebnisse eingefahren, auch im Nassen war ich auf dieser Strecke stets schnell", sagt der Brite, der am vergangenen Wochenende wieder im Formel-1-Simulator von McLaren saß.

"Es gibt nicht so viele schnelle Kurven, aber eine Reihe mittelschneller und langsamer Stellen sowie einige harte Bremspunkte - der Nürburgring ist keine einfache Strecke, im Gegenteil: er ist ziemlich anspruchsvoll", so Paffett. "Mein Saisonstart verlief eher durchwachsen und das Rennen am Norisring wäre ohne den Unfall sicher mein bestes Saisonergebnis geworden. Jetzt werde ich alles geben, um das am Nürburgring mit meinem ersten Podestplatz oder vielleicht sogar einem Sieg nachzuholen."

Als "echten Klassiker" bezeichnet David Coulthard die deutsche Strecke: "Ich kenne den Grand-Prix-Kurs aus vielen Jahren in der Formel 1 sehr gut, aber für die DTM musste ich im letzten Jahr vieles neu lernen - nicht nur, weil wir dort eine andere Streckenführung fahren. Eine besondere Herausforderung sind die berüchtigten Wetterumschwünge: Im einen Moment scheint noch die Sonne, im nächsten kann es schon regnen oder sogar schneien. Der Kurs bietet eine gute Mischung aus mittelschnellen sowie langsamen Kurven und ist damit eine Herausforderung bei der Fahrzeugabstimmung."

"Das DTM-Rennen am Nürburgring ist das letzte bevor es nach einer vierwöchigen Sommerpause in Brands Hatch weitergeht", so Norbert Haug. "Die Serie ist umkämpft wie eh und je und hat im letzten Jahr des bestehenden technischen Reglements zweifelsohne ihren Höhepunkt erreicht, was die Dichte im Feld und die Anzahl der siegfähigen Fahrer betrifft. Traditionell ist der Nürburgring beim DTM-Lauf gut besucht und wir hoffen, dass dies auch in diesem Jahr der Fall sein wird, obwohl die Wettervorhersage typisches Eifelwetter und damit auch Regen prognostiziert. Unser Ziel wird sein, am Ring unseren Sieg vom Vorjahr zu wiederholen."

Fotoquelle: xpb.cc

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