Bruno Spengler kann mit Startplatz vier in der Eifel richtig gut leben

DTM 2011

— 06.08.2011

Spengler: Wenn Pech auf Platz vier führt

Bruno Spengler verpasst erst zum zweiten Mal in dieser Saison die Pole-Position: Von Startplatz vier ist in der Eifel noch alles drin

Glück im Unglück hatte Bruno Spengler am Samstag am Nürburgring. Der Kanadier hatte bei seinem Run in Q4 die schlechtesten Bedingungen, wurde daher Vierter. Aber: Die Beispiele Gary Paffett und Ralf Schumacher hatten dem DTM-Gesamtleader gezeigt, dass es auich viel schlimmer hätte kommen können. Daher war Spengler am Ende des Qualifyings mit sich und der Welt zufrieden.

"Es war interessant, weil sehr durchwachsen", grinst er im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Q1 war schwierig. In Q1 kann immer alles passieren, aber bei diesen Bedingungen erst recht. Vor dem Quali hatte es geregnet, dann hörte es auf, im Quali fing es aber wieder an. Mein Team hat das super gemacht. Die haben mich in Q1 im richtigen Moment herausgeschickt, als die Strecke noch okay war. Ich konnte eine ordentliche Runde fahren, die für Q2 reichte. Das war der Schlüssel heute."

Für Schumacher war zu jenem Zeitpunkt schon Ende des Qualifyings, HWA-Kollege Paffett scheiterte in Q2. "Der zweite Abschnitt war bei mir gut, das Auto rannte sehr gut", berichtet Spengler. "In Q3 habe ich kleine Fehler in zwei Kurven gemacht. Es war dennoch okay, Platz vier reichte für den Einzug in Q4. Dort habe ich dann das Pech gehabt, als erster Fahrer raus zu müssen. Es hat für mich etwas mehr geregnet."

"Ich hatte gedacht, es würde danach weiter regnen und die Strecke noch schlimmer für die anderen. Aber eigentlich habe ich schon in der Auslaufrunde im zweiten Sektor gemerkt, dass viel mehr Grip da war. Das war das Ende", sagt er über seinen vergeblichen Versuch im finalen Shootout. "Ich konnte dann nur noch warten, bis ich auf Platz vier durchgereicht wurde."

"Wenn man mit Pech Vierter wird, dann kann man sehr glücklich sein", strahlt der Mercedes-Star. "Ich starte morgen auf der Innenseite. Das ist hier am Nürburgring sehr wichtig. Ich freue mich auf das Rennen, werde mein Bestes geben." Der Vorjahressieger ergänzt: "Es wäre mir lieber, wenn in meiner Startumgebung mehr Mercedes wären, aber ich muss es nehmen wie es kommt. Ich möchte beim Start einen Platz gutmachen. Dann schauen wir mal, was im Rennen geht."

Die Voraussetzungen sind gut. Spenglers Longrun am Samstagmorgen im Freien Training war beeindruckend gut. "Dass ich in der Startaufstellung vor Martin stehe, ist schon einmal wichtig. Das Rennen ist lang. Ich versuche, noch weiter nach vorne zu fahren", sagt er. "Ich wünsche mir einfach, dass die Wetterbedingungen konstant werden. Ob Regen oder Sonne, ist mir eigentlich egal. Es ist aber trockenes Wetter angesagt. Das ist auch für die Fans viel schöner."

Fotoquelle: xpb.cc

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