Bruno Spengler konnte mit Platz zwei in der Eifel seine Gesamtführung ausbauen

DTM 2011

— 07.08.2011

Die Mercedes-Stimmen zum Rennen

Bruno Spengler konnte mit Platz zwei in der Eifel seine Meisterschaftsführung ausbauen - Ralf Schumacher und David Coulthard im markeninternen Clinch

Bruno Spengler belegte als bester Mercedes-Fahrer beim sechsten Saisonlauf auf dem Nürburgring Platz zwei. Der Kanadier baute seine Führung in der Fahrerwertung der DTM auf 47 Punkte aus und führt die Tabelle mit sieben Zählern Vorsprung an. Drei Mercedes-Piloten fuhren in die Top 10: Neben Spengler kam Jamie Green nach 49 Runden als Sechster ins Ziel und erzielte drei Meisterschaftspunkte. Gary Paffett verbesserte sich von seinem 13. Startplatz um fünf Positionen und beendete das Rennen als Achter.

Renger van der Zande verpasste die Top 10 nur knapp. Der DTM-Neuling fuhr als Elfter ins Ziel. Christian Vietoris, Susie Stoddart und Maro Engel belegten die Plätze 13 bis 15. David Coulthard musste nach einer Kollision mit Ralf Schumacher in der zweiten Runde einen zusätzlichen Boxenstopp zum Austausch seiner Motorhaube einlegen und kam als 17. ins Ziel. Für Schumacher war das Rennen nach dem Crash beendet. Coulthard erzielte in 1:25.588 Minuten die schnellste Rennrunde.

Stimmen zum Rennen:

Bruno Spengler: "Ich bin zufrieden mit meinem zweiten Platz. Zwei Runden vor Schluss überholte ich Mike Rockenfeller. Meine C-Klasse war heute sehr schnell, aber ich konnte es lange Zeit nicht zeigen, weil ich zunächst nicht an Mike vorbei kam. Vielen Dank an mein Team für das tolle und konstante Auto."

Jamie Green: "Ich hatte mir vorgenommen, heute um den Sieg zu kämpfen. Ich ging vom zweiten Platz ins Rennen, verlor beim Start aber leider einige Positionen. Ein nicht perfekter Boxenstopp kostete mich auch zusätzliche Zeit. Es war ein wenig frustrierend, denn ich steckte lange im dichten Verkehr fest. So konnte ich die gute Geschwindigkeit meiner C-Klasse nie richtig umsetzen."

Gary Paffett: "Ich verbesserte mich vom 13. Startplatz am Ende um fünf Positionen - Platz acht ist deshalb in Ordnung. Ich hätte auch auf Rang fünf vorfahren können. Das Feld lag so eng zusammen, da wäre vieles möglich gewesen. Das Rennen hat mir richtig viel Spaß gemacht. Meine C-Klasse war schnell und ich kam gut durchs das Feld."

Renger van der Zande: "Ich verpasste die Top 10 leider knapp. Das ist ärgerlich, denn heute wäre mehr möglich gewesen - mein Auto hatte einen guten Speed. Eigentlich war mein Ziel, in die Punkte zu fahren. Doch in den ersten Runden berührten mich einige andere Autos und beschädigten meine C-Klasse. Ich werde beim nächsten Rennen aber wieder Gas geben und versuchen, Punkte einzufahren."

Christian Vietoris: "Leider wurde ich im Startgetümmel umgedreht und lag nach der ersten Runde auf dem letzten Platz. Daraufhin mussten wir unsere Strategie ein wenig verändern und an die Gegebenheiten anpassen. Ich konnte im weiteren Verlauf des Rennens noch einige Autos überholen und war mit den Rundenzeiten meiner C-Klasse recht zufrieden."

Susie Stoddart: "Das war kein einfaches Rennen für mich. In den ersten paar Runden lieferte ich mir viele Zweikämpfe und Überholmanöver. Als Oliver Jarvis aus der Boxengasse herauskam, kollidierte er mit meiner C-Klasse. Danach war das Auto beschädigt und schwierig zu fahren, was eine bessere Platzierung wohl nicht zuließ."

Maro Engel: "Mit meinem 15. Platz bin ich natürlich überhaupt nicht zufrieden. Ich hoffe, dass ich in den kommenden Rennen den Speed, der in meiner C-Klasse steckt, wieder zeigen kann. Mein Zwischenfall mit Christian Vietoris im Rennen war unglücklich - ich war wohl etwas zu nah an ihm dran."

David Coulthard: "Ich bedanke mich bei meinem Team für meine C-Klasse, die heute wirklich sehr stark war. Leider hatte ich gleich zu Beginn des Rennens eine unglückliche Berührung und verlor anschließend durch einen ungeplanten Boxenstopp viel Zeit. Vom letzten Platz war es dann schwierig, viele Positionen gut zu machen und Punkte zu erzielen. Ich hoffe, dass es nächstes Mal wieder besser für mich läuft."

Ralf Schumacher: "Schade, dass ich das Rennen schon früh beenden musste. Ich lieferte mir ein Duell mit David, jeder sah seine Chance. Ich bremste vielleicht etwas zu spät und berührte ihn. Es war ein fairer Kampf, jeder wollte seine Position halten. Wir geben auch als Markenkollegen alles und schenken uns keinen Meter. Das ist aber kein Drama - in einem engen Rennen kann so etwas passieren."

Norbert Haug, Mercedes-Motorsportchef: "Der Rennausgang war durch die Startplätze aus dem Qualifying bestimmt, und die ungleichen Witterungsbedingungen waren gestern für Bruno Spengler einfach viel schlechter. Wichtig ist, dass Bruno heute als Zweiter seine Führung in der Meisterschaft um weitere vier Punkte ausgebaut hat - und damit darf sich Bruno wie ein Gewinner des heutigen Tages fühlen."

Fotoquelle: xpb.cc

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