Martin Tomczyk musste sich mit einem defekten Spltter herumquälen

DTM 2011

— 07.08.2011

Tomczyk war sich mit Green nicht grün

Für Martin Tomczyk wäre ohne die frühe Kollision mit Jamie Green mehr als Platz fünf möglich gewesen: Schadensbegrenzung mit lädierter Fahrzeugfront

Mattias Ekström war der große Triumphator am Nürburgring, aber auch Bruno Spengler darf sich als Sieger fühlen. Der Kanadier vergrößerte den Abstand in der Gesamtwertung auf Martin Tomczyk durch Platz zwei in der Eifel auf sieben Zähler. Der Phoenix-Pilot hatte Pech. Nach einem guten Start warf ihn eine Kollision mit Jamie Green nachhaltig zurück. "Martin war in der ersten Kurve in einen Unfall verwickelt und hat dabei einige Teile verloren", sagt Wolfgang Ullrich.

"Die Performance war also nicht so gut, wie sie hätte sein können. Deshalb ist Platz fünf nicht so schlecht", erklärt der Audi-Sportchef. "Es wäre gar nicht schlecht gewesen, wenn die Startphase mit Jamie Green nicht gewesen wäre. Der ist mir in der zweiten Kurve leicht in die Seite gefahren, hat mich in Kurve drei sehr weit herausgedrückt. Dadurch habe ich meine erkämpften vier Plätze wieder verloren. Ich musste dann mit meiner demolierten Front über die Runden kommen", berichtet Tomczyk im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'.

"Wenn so etwas schon so früh passiert, ist das nicht sonderlich erquickend. So gesehen war es Schadensbegrenzung. Ich bin das Rennen dann mit einem schlecht balancierten Auto zu Ende gefahren. Es wäre nach meinem super Start sicherlich mehr drin gewesen", meint der Rosenheimer. "Es ist halt ärgerlich, denn die Punkte sind verloren." In der Gesamtwertung hat Spengler nun 47 Punkte, Tomczyk deren 40.

Der Rückstand hätte gar nicht so groß werden müssen. Spengler konnte Platz zwei erst durch einen Fehler von Mike Rockenfeller erreichen. Der Abt-Pilot verbremste sich unter Druck und gab den sicher geglaubten Rang noch ab. "Das hat Rocky nicht mit Absicht gemacht. Der ärgert sich mehr als jeder andere", sagt Tomczyk über den Fauxpas seines Markenkollegen. Ohne diesen Fehler hätte Spengler zwei Zähler weniger bekommen.

"Es heißt nun kämpfen und dranbleiben! Es sind nur noch vier Rennen, es wird immer schwieriger. Ich hoffe, dass ich beim nächsten Rennen vor Bruno ins Ziel komme, um den Abstand wieder zu minimieren", gibt sich Tomczyk kämpferisch. Ob er dabei auf Hilfe aus dem Audi-Lager zählen darf? "Es ist schön, wenn ich die Punkte selbst herauskämpfen kann. Wenn du aber teamintern den ein oder anderen Punkt mehr erreichen kannst, ist das natürlich auch toll", sagt er diplomatisch.

Fotoquelle: xpb.cc

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