Bruno Spengler wird in der Saison 2012 keinen Sterm mehr auf dem Helm haben

DTM 2011

— 24.08.2011

Reaktionen auf den Spengler-Wechsel: "Krasse News"

Die Ankündigung des Wechsels von Mercedes-Speerspitze Bruno Spengler zu DTM-Rückkehrer BMW sorgt für reichlich Diskussionen: Hersteller halten sich bedeckt

Die erste Bombe im Transferpoker der DTM ist geplatzt. Bruno Spengler wechselt 2012 von seinem bisherigen Arbeitgeber Mercedes zum Münchener Konkurrenten BMW. Ausgerechnet der Kanadier, der im Kader von Mercedes aktuell die allerbesten Aussichten auf den Gewinn der diesjährigen Meisterschaft hat. Die Stuttgarter wollen die aktuelle Entwicklung nicht öffentlich kommentieren, auch im Hause BMW hält man sich bezüglich des Coups noch bedeckt.

Dafür sorgt der angekündigte Wechsel Spenglers in Reihen der Fans umso mehr für Furore. Vor allem auf der Facebook-Seite von 'Motorsport-Total.com' wird die Nachricht heiß diskutiert. "Bester Fahrer beim besten Hersteller. BMW stellt dann 2012 gleich mal das Auto mit der Nummer eins. Wie gut ist das bitte?", heißt es dort beispielsweise von einem User. Ein anderer meint: "Super Fahrer in einem schönen Auto. Alles richtig gemacht. Ich denke, BMW wird die DTM rocken und auch wieder sehenswert machen."

Der Spengler-Wechsel hat für einige Fans Signalwirkung. Vorbei ist es offebar mit dem DTM-Kuschelkurs der vergangenen Jahre. "Endlich wieder DTM wie früher, mit drei Marken, Fahrern abwerben und alles was dazu gehört. Wenn jetzt die Autos noch vernünftig gebaut werden (damit sie mal ein paar Rempler aushalten) und die blödsinnigen ständigen Strafen abgeschafft werden, dann gehts endlich wieder rund im deutschen Motorsport", heißt es in der Diskussion beispielsweise.

"Krasse News. Ich denke mal, dieses Jahr wird er sich den Titel holen. Dann hat BMW einen DTM-Titelträger im Kader", freut sich ein BMW Fan. "Viel Glück Bruno! Bist ein netter sympathischer Fahrer. Aber jetzt hat BMW einen Hammer-Fahrerkader. Den dreimaligen WTCC-Champion Andy Prilaux, Augusto Farfus und Bruno Spengler!" Dazu eine Einschätzung eines Fans: "Dann hat man mal den Maßstab, wie gut Gustl und Priaulx sind..."

Aber Spengler hat sich mit seinem anstehenden Arbeitgeberwechsel offenbar nicht nur Freunde gemacht. Aus Reihen der Mercedes-Fans ist Enttäuschung zu vernehmen. "Der gehört nicht zu BMW", heißt es in vorsichtigen Worten. Einige Fans nutzen die Worte "Verräter" oder "Heulsuse" für den Kanadier. Ein Fan appelliert: "Ich will nur nicht hoffen, dass BMW als recht gute Marke sich nicht noch mehr an Stammfahrern vergreift! Egal ob Audi oder Benz! Aber viel Glück, Bruno!"

Fotoquelle: xpb.cc

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