Martin Tomczyk rechnet trotz eines mäßigen Qualifyings mit Punkten

DTM 2011

— 01.10.2011

Tomczyk: "Müssen es morgen ausbügeln"

Martin Tomczyk ist nach seiner Fahrt auf Startplatz elf enttäuscht: "Es hätte aber auch schlimmer ausgehen können" - Der Rosenheimer vor Bruno Spengler

Die beiden Meisterschaftskandidaten in der DTM machen es besonders spannend. Weder Bruno Spengler noch Martin Tomczyk konnten sich im Qualifying von Valencia weit nach vorne schieben. Die beiden Titelkandidaten starten am Sonntag nur aus dem Mittelfeld in das vorletzte Rennen der Saison. "Ich bin natürlich enttäuscht, weil ich einen Fehler drin hatte", sagt Tomczyk nach Platz elf in der Zeitenjagd.

"Das war ein kleiner Fahrfehler, aber er war groß genug, um die Runde abzubrechen und noch einmal einen Neustart zu machen. Das ist natürlich nie förderlich", sagt der Phoenix-Pilot, der mit gebrauchten Reifen keine Verbesserung mehr einfahren konnte. "Von der Rundenzeit hätte es schlimmer ausgehen können, wenn man auf die Meisterschaft schaut. Aber Bruno hat auch einige Fehler drin gehabt. Von daher müssen wir jetzt einfach morgen abwarten." Spengler startet zwei Plätze hinter Tomczyk.

Das Q3 wurde zu einer langen Jagd um die besten vier Plätze, nachdem der zweite Durchgang wegen eines Abflugs von Edoardo Mortara vorzeitig abgebrochen worden war. "Es sind dann eben mehr Fahrer um die Pole gefahren. Und man hat nur einen Reifensatz, das macht die Sache auch nicht viel einfacher. Wenn man dann einen kleinen Fehler macht, so wie ich den gemacht habe, dann hast du keine weitere Chance. Das hätte sitzen müssen, das hat es nicht. Jetzt müssen wir es morgen ausbügeln", so Tomczyk.

Für den Audi-Piloten geht es am Sonntag um mehr als nur die Kontrolle über seinen Kontrahenten Spengler. "Ganz klar höhere Ziele. Ich möchte weit nach vorne kommen und viele Punkte machen", sagt der 29-Jährige, der durch eine Strafe für Ralf Schumacher mindestens einen Platz nach vorne rückt. Möglicherweise wird auch Renger van der Zande noch strafversetzt. Es könnte also Startplatz neun werden. "Wenn man gesehen hat, was ich in Oschersleben aus so einer Startposition gemacht habe, dann freu ich mich auf das morgige Rennen."

Fotoquelle: Audi

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