Dirk Müller hatte bei seinen Testeinsätzen viel Freunde am Fahren

DTM 2011

— 06.12.2011

Dirk Müller: "Es ist ein M3 - das merkt man!"

Dirk Müller schildert seine Eindrücke von den Testfahrten im BMW M3 DTM und äußerst seine Hoffnungen auf ein DTM-Cockpit für 2012

Für die zwei noch verbleibenden DTM-Cockpits bei BMW gibt es zahlreiche Bewerber. Einige sind mit guten Chancen ausgestattet, andere haben eher Außenseiterchancen auf den begehrten Deal. Zum Favoritenkreis zählen derzeit unter anderem Dirk Werner und dessen in den USA so erfolgreichen BMW Markenkollegen Joey Hand und Dirk Müller, die 2011 in der American-Le-Mans-Series (ALMS) zum Titel fahren konnten. Die beiden ALMS-Champions durften bereits im DTM-Auto testen.

"Ein tolles Gefühl, gar keine Frage", sagt Dirk Müller im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. Der 36-Jährige ging seine Aufgaben gelassen an. "Unser Job als Werksfahrer ist es, entsprechende Programme durchzuführen. Es ist für mich nicht das erste Mal, dass ich ein Auto mit entwickele. Ich habe schon viele Autos entwickeln dürfen. Es war ein schönes Gefühl. Ich habe mich ganz schnell gut fühlen können, habe mich gut einbringen können. Das waren zwei tolle Tests."

"Es ist ein M3, es ist eben ein BMW. Das merkt man sofort! Man kann das wirklich herausfühlen", jubelt der erfahrene Pilot aus Burbach. Dirk Müller konkretisiert: "Im Vergleich zum GT2 ist der DTM-Wagen mit Karbonbremsen ausgestattet, außerdem gibt es viel mehr Abtrieb. Ein DTM-Auto tendiert mehr in Richtung Formelfahrzeug, aber unsere GTs sind mittlerweile auch regelrechte Abtriebsautos, die man sehr schnell bewegen kann."

Der Spaß ist vorhanden, der Reiz ist allgegenwärtig und die Arbeit liegt ihm. Also fährt Dirk Müller 2012 für BMW in der DTM? "Vorstellen kann ich mir grundsätzlich sehr viel. Eines ist Fakt: Ich werde nächstes Jahr BMW fahren", sagt er grinsend. "Was es genau sein wird, das wird man in naher Zukunft wissen." Aktuell evaluiert BMW mit Romain Grosjean und Marco Wittmann weitere Kandidaten bei den Testfahrten in Monteblanco. Die Entscheidung soll zum Jahreswechsel fallen.

Vor allem nach seinen Titelgewinnen in den GT-Serien kann sich Müller einen Wechsel gut vorstellen. "Ich habe jetzt dreimal GT-Titel gewonnen, war auch mal ganz nahe an der Schale in der Tourenwagen-WM. Ich war Vize-Weltmeister und ich war Vize-Europameister. Ich glaube, dass man meine Stärken durchaus einschätzen kann", sagt er. "Ich muss es einfach abwarten. Es hat immer seinen Grund, warum Leute irgendwo platziert werden. Man wird es in den kommenden Wochen sehen, wer wo fahren wird."

Fotoquelle: BMW

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