Wird die DTM 2012 in puncto technisches Reglement der Vorreiter für Japan?

DTM 2011

— 16.12.2011

Japaner wollen es der DTM nachmachen

Die japanische Super-GT-Serie übernimmt offenbar wichtige Elemente aus der DTM: Einheitsteile auf dem Einkaufszettel, eigenes Motorenformat

Die DTM hatte sich in den vergangenen Jahren mit ihrem Reglement etwas isoliert. Die Fahrzeuge von Mercedes (C-Klasse) und Audi (A4) konnten in den DTM-Spezifikationen nicht in anderen wichtigen Rennserien an den Start gehen. Dies soll ab 2012 anders werden. In teils enger Kooperation mit Verantwortlichen aus Japan und den USA hat der Dachverband ITR neue Wege gesucht.

Derzeit befindet sich nach Informationen von 'Autosport' eine Delegation der japanischen Super-GT-Serie in Deutschland, um mit den Verantwortlichen von ITR, DMSB sowie den Herstellern Audi, BMW und Mercedes über Details eines neuen Reglements für die GT500-Klasse zu diskutieren. Es zeichnet sich offenbar ab, dass die Japaner einige Eineitsbauteile der DTM 2012 übernehmen könnten.

Vor allem die neue Sicherheitszelle (Karbon-Moncoque mit Stahlrohrrahmen) will man wohl auch im künftigen GT500-Reglement festschreiben, aber auch das Standardgetriebe von Hewland steht auf der Liste der Super-GT-Regelmacher. Im Bereich Motor will sich die Serie jedoch an den japanischen Herstellern orientieren. Nissan, Toyota und Honda arbeiten mit 3,4-Liter-V8-Triebwerken, die DTM hält jedoch am Vierliter-Motor fest.

Fotoquelle: BMW

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