Jörg Müller würde 2012 gern mit BMW in der DTM fahren

DTM 2011

— 17.12.2011

BMW Pilot Jörg Müller: Die DTM-Hoffnungen

Jörg Müller rechnet sich Chancen auf das sechste DTM-Cockpit von BMW aus - Der Werkspilot ist aber realistisch: "Bin nicht mehr 18"

Bei BMW soll der Fahrerkader für die DTM-Saison 2012 bis Jahresende endgültig feststehen. Nachdem man am Donnerstag Joey Hand als fünften Piloten für das Comebackjahr der Münchener bestätigte, gibt es für das letzte offene Cockpit viele Kandidaten. Unter anderem machen sich drei weitere aktuelle BMW Werksfahrer große Hoffnungen. Dirk Müller möchte seinem ALMS-Partner von 2011 gern folgen, Dirk Werner darf nach seinen Testeinsätzen im neuen BMW M3 DTM hoffen.

Auch Jörg Müller hat seinen Traum noch nicht aufgegeben. "Ich würde natürlich gern DTM fahren. Es ist das wichtigste Program von BMW", sagt der 42-Jährige im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Ich bin jetzt seit 13 Jahren am Stück bei BMW und von daher wäre es für mich eine wunderbare Geschichte, dort dabei zu sein. Ich bin nicht mehr 18, aber ich weiß auch nicht, nach welchen Kriterien letztlich ausgewählt wird. Mein Traum wäre es."

Bei BMW hat man sich nach vielen Tests und auch einigen Rookie-Sichtungen noch nicht festgelegt. Zum Kandidatenkreis zählen neben Müller, Müller und Werner auch noch Rene Rast und beispielsweise Marco Wittmann. "Ich bin da auch noch im Gespräch. Ich weiß nur noch nicht, ob ich fahre oder nicht", übt sich Jörg Müller in Geduld. Der Hückelhovener mit Wohnsitz in Monaco hatte bei seinen Testeinsätzen im DTM-Auto viel Freude.

DTM-Auto dem GT2-Wagen ähnlich

"Ein DTM-Auto ist im Vergleich zu unserem GT2-Auto interessant, aber es hat sogar weniger Knöpfe am Lenkrad als der GT2", lacht der erfahrene BMW Werkspilot, der 2011 auf der Langstrecke im Einsatz war. "Ein DTM-Wagen hat keine Traktionskontrolle. In langsamen und mittelschnellen Kurven ist es wirklich mit unserem GT2 vergleichbar, kein großer Unterschied. Du merkst natürlich den Abtrieb, vor allem in schnellen Ecken."

"DTM ist auf einem sehr hohen Level. Aber es ist nichts, was man nicht fahren könnte", meint Jörg Müller. Der ehemalige deutsche Formel-3-Champion und Formel-3000-Europameister hat immerhin auch die Formel 1 über viele Jahre als Testpilot miterlebt. "Ganz ehrlich: Anfangs habe ich mich etwas schwergetan mit den Karbonbremsen", gibt er jedoch offen und ehrlich zu.

"Man hat eineinhalb Tage Zeit, hat ein straffes Testprogramm. Da fehlt die Zeit, um sich erst einmal einen halben Tag lang auf irgendwelche Sachen einzuschießen. Deshalb habe ich meine Tests einfach durchgezogen", beschreibt er. "Wie da jetzt von BMW entschieden wird, weiß ich nicht. Ich persönlich kann mir alles vorstellen: DTM, Asien, USA, Australien - ganz egal. Hoffentlich gibt es ein schönes Programm mit reichlich Rennen."

Fotoquelle: BMW

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