Filipe Albuquerque wird auch 2012 wieder ins Lenkrad des DTM-Audis greifen.

DTM 2011

— 21.12.2011

Albuquerque: Fokus 2012 auf der DTM

Filipe Albuquerque will sich 2012 auf sein Engagement in der DTM konzentrieren, hofft auf einen Start bei den 24 Stunden von Spa und träumt von Le Mans

Die Karriere von Filipe Albuquerque ist sicherlich eine der ungewöhnlichsten im Motorsport. Nach Erfolgen im Kart- und Formelsport stieg der Portugiese 2007 zum Testfahrer bei Red Bull auf. Doch dann kam seine Laufbahn ins Stocken, er musste das Nachwuchsprogramm der Österreicher wieder verlassen, und 2010 drohte seine Karriere in der italienischen GT-Meisterschaft zu versanden.

Doch vor gut einem Jahr kam die überraschende Wende. Als absoluter Außenseiter gewann der 26-Jährige in Düsseldorf das Race of Champions und schlug dabei die versammelte Formel-1- und Rallye-Elite. Quasi als Belohnung erhielt Albuquerque von Audi ein Cockpit in der DTM, wo er bei Rosberg zusammen mit Edoardo Mortara ein Junior-Team bildete.

Und beide Neulinge konnten auf Anhieb in der DTM überzeugen. Zwar wurde Mortara Rookie des Jahres, mit Platz zwei in Valencia gelang Albuquerque jedoch das beste Einzelresultat eines Neueinsteigers. Darauf will der Portugiese nun in der kommenden Saison aufbauen und sich voll auf sein Engagement in der DTM konzentrieren.

Zwar wurde er noch nicht offiziell von Audi als Fahrer für 2012 bestätigt, nachdem er aber bei den Testfahrten in Monteblanco schon am Steuer der neuen A5 saß, dürfte kein Zweifel daran bestehen, dass Albuquerque auch nächstes Jahr wieder für die Ingolstädter fahren wird. Er selbst sagt gegenüber 'pitlane-vision.com': "Meine Priorität liegt auf der DTM mit dem neuen Auto."

Daneben hofft der 26-Jährige auf einige GT-Einsätze im R8 LMS. Bereits 2011 fuhr er für das belgische WRT-Team in der Blancpain-Endurance-Series, zu der auch die 24 Stunden von Spa-Francorchamps gehören. Der große Traum des Portugiesen wäre jedoch ein Start im Prototypen bei den 24 Stunden von Le Mans: "Das ist ein legendäres Rennen! Natürlich wäre es toll, wenn ich dort fahren könnte, vor allem für Audi. Denn die sind ja im Grunde so etwas wie die Red Bull von Le Mans."

Fotoquelle: Audi

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