Fahren zusammen für Audi in Le Mans: Oliver Jarvis und Mike Rockenfeller

DTM 2012

— 03.03.2012

Jarvis: "Ich wollte immer schon in den Sportwagen"

Oliver Jarvis kommt mit seiner neuen Rolle bei Audi gut zurecht: "Ich sehe es positiv" - Mit den Ingolstädtern in Le Mans und in der GT1-Weltmeisterschaft

Der DTM-Kader von Audi für die Saison 2012 steht. Allerdings halten sich die Gerüchte um einen Einsatz eines achten A5 hartnäckig. Sollte sich ein solcher Einsatz finanziell als machbar darstellen, dann würde Audi wohl doch ebenso viele Boliden in die Rennen schicken wie es Konkurrent Mercedes tun wird. Die große Frage lautet dann allerdings: Wer soll den achten Audi pilotieren? Oliver Jarvis käme in einem solchen Fall jedenfalls in Terminnöte.

Der Brite, der nach mäßigen Leistungen in den vergangenen beiden Jahren bei Abt nicht mehr im aktuellen DTM-Aufgebot von Audi steht, soll 2012 nach Le Mans zurückkehren. Außerdem wurde Jarvis als WRT-Pilot im Audi R8 in der GT1-Weltmeisterschaft bestätigt. Die WM überschneidet sich terminlich mit den DTM-Wochenenden in Zandvoort und Oschersleben. Daher dürfte die Tür zur DTM zumindest 2012 für Jarvis endgültig verschlossen sein.

"Ich hatte viel Spaß in der DTM und würde dort gern weiterhin fahren, aber ich sehe es positiv", so Jarvis gegenüber 'Autosport'. Die Tatsache, dass er für Audi im Prototypen und in der GT1-WM fahren dürfe, mache ihn durchaus glücklich. "Ich habe sofort nach meiner Ankunft bei Audi immer wieder betont, dass ich sehr gern in den Sportwagen möchte. Das habe ich in den vergangenen Jahren immer mal wiederholt. Ich freue mich auf die Saison im Prototypen."

Jarvis, der 2010 sein Le-Mans-Debüt im Kunden-Audi von Kolles feierte, absolvierte bereits erste Testfahrten im R18 ultra und auch in der Hybridversion (R18 e-tron quattro). "Es ist völlig anders als alles, was ich zuvor fahren durfte", fasst Jarvis nach seinen Testeinsätzen in Le Castellet und Abu Dhabi zusammen. "Die Kurvengeschwindigkeiten sind ganz andere als in der DTM. Daran muss ich mich noch mehr gewöhnen. Aber vor meinem ersten Einsatz in Spa-Francorchamps sind weitere Probefahrten geplant."

Nicht nur der Speed der Prototypen mit ihrem enormen Abtrieb macht dem Briten noch zu schaffen, sondern auch die Sicht. "Die tiefe Sitzposition und die Größe der Karosserie machen die Sicht wirklich schwierig. Viel schwieriger als in der DTM", erklärt Jarvis. "Der Hybrid bringt enormen Schub und auch die ultra-Version des R18 ist wirklich viel schneller als ein DTM-Auto", so der bisherige Abt-Pilot, der sich einen R18 ultra in Spa-Francorchamps und in Le Mans mit Marco Bonanomi und Mike Rockenfeller teilen wird.

Fotoquelle: DTM

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