Miguel Molina wechselte vor seinem dritten DTM-Jahr von Abt zu Phoenix

DTM 2012

— 26.03.2012

Molina: "Alles ist neu und ganz anders"

Neues Auto, neues Team: Für Miguel Molina ist sein drittes Jahr in der DTM eine Art Neuanfang - Vom Audi A5 zeigt sich der Spanier begeistert

Nach einer starken Rookie-Saison 2010 musste Miguel Molina im vergangenen Jahr die Erfahrung machen, dass in der DTM die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Sieben Rennen lang gelang es dem Spanier nicht, in die Punkteränge zu fahren, erst bei den letzten Saisonläufen gelang dem 23-Jährigen die Trendwende. Gekrönt wurde der starke Endspurt mit Rang drei beim Saisonfinale in Hockenheim - es war die erste Podiumsplatzierung des Abt-Piloten.

2012 kommen nun einige Veränderungen auf Molina zu. Von Abt wechselte er zum Meisterteam Phoenix. Auch an ein neues Auto muss sich der Audi-Pilot gewöhnen. Im Interview spricht Molina über die Zusammenarbeit mit seiner neuen Mannschaft und schildert seine Eindrücke vom Audi A5, den er beim Test in der vergangenen Woche in Valencia besser kennenlernen konnte.

Frage: "Miguel, Sie starten in diesem Jahr in einem für Sie neuen Team in der DTM. Wie verlief Ihre erste Begegnung?"
Miguel Molina: "In Valencia habe ich mit Phoenix gerade einen schönen Schritt nach vorn gemacht. Wir arbeiten erst seit diesem Winter zusammen, aber es herrscht schon eine produktive und gute Atmosphäre. Ich glaube, wir haben alle Zutaten zusammen, um in diesem Jahr aufhorchen zu lassen."

Frage: "Das Team von Ernst Moser hat im Vorjahr den DTM-Titel eingefahren. Spürt man diesen Geist?"
Molina: "Auf jeden Fall! Es ist eine kompakte Mannschaft, die auf demselben Niveau weitermachen will wie im vergangenen Jahr. Man spürt, dass sie dafür alles gibt - von meinem Ingenieur Laurent Fedacou über Teamchef Moser bis hin zu jedem einzelnen Teammitglied. Das ist ein schönes Gefühl und es gibt mir viel Vertrauen."

Frage: "Den Audi A5 DTM haben Sie gerade in Valencia getestet. Ihr persönliches Fazit?"
Molina: "Wir hatten in Spanien einen Testtag im Regen und einen bei Trockenheit. Dabei haben wir wie geplant alle Programme absolviert. Das Fahrgefühl im neuen A5 ist im Vergleich zum alten A4 ein Unterschied wie zwischen Tag und Nacht. Viel höherer mechanischer Grip, mehr Aerodynamik, größere Karosserieabmessungen: Alles ist neu und ganz anders. Mir gefällt der A5 besser als sein Vorgänger. Und ich freue mich darüber, dass nicht nur Audi, sondern auch Red Bull sich weiterhin zu mir bekennt. Ich bin schon gespannt auf das erste Rennen in Hockenheim am 29. April."

Fotoquelle: xpb.cc

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