De rneue Audi A5 DTM: Timo Scheider bei Testfahrten in Valencia

DTM 2012

— 29.03.2012

Aud A5 DTM: Mehr Platz als in einer Limousine?

Audi-Verantwortliche über die Parallelen zwischen dem Straßen-A5 und dem neuen DTM-Auto - Entwicklungsvorstand Michael Dick durfte testen

Wenn am 29. April um 14 Uhr auf dem Hockenheimring das erste Rennen der DTM 2012 gestartet wird, dann beginnt nicht nur für die populärste internationale Tourenwagen-Serie der Welt eine neue Ära: Zum ersten Mal überhaupt setzt Audi in der DTM werksseitig auf ein Coupé. Als Basis dient der sportlich-elegante A5.

1990 debütierte Audi in der DTM. Die große, viertürige Limousine war keine optimale Basis für Renneinsätze. Dank V8-Triebwerk und überlegenem quattro-Antrieb gewann Audi dennoch gleich zweimal in Folge den Titel. Und auch bei der Rückkehr in die Tourenwagen-Serie mit dem kompakteren A4 prägte Audi ab dem Jahr 2004 die DTM-Historie: 2007, 2008 und 2009 gelang der Marke mit den vier Ringen der erste und bisher einzige Titelhattrick der DTM.

Mit insgesamt fünf Meistertiteln ist der A4 DTM einer der erfolgreichsten Rennwagen, die Audi je gebaut hat. Doch der Nachfolger, der neue A5 DTM, lässt jeden sentimentalen Gedanken schnell verfliegen. "Für mich ist der A5 das schönste der drei neuen DTM-Fahrzeuge", sagt Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich. "Und der A5 ist von der Basis her ein sehr gutes Auto für die DTM."

Die Begeisterung für das Coupé teilt auch Entwicklungs-Vorstand Michael Dick. "Mir gefällt besonders gut, dass die Linienführung des Serien-A5 klar erkennbar geblieben ist", lobt der Techniker, der selbst schon Proberunden mit dem neuen DTM-Fahrzeug absolvierte. "Positiv überrascht hat mich dabei das tolle Raumgefühl im A5 DTM. Ich habe mich von Anfang an sehr wohlgefühlt - sogar noch wohler als im A4 DTM, den ich auch schon fahren durfte."

"Das zeigt, dass wir mit dem Coupé einen guten Job gemacht haben", freut sich Ullrich über das Lob seines Chefs. "Denn eigentlich sollte man ja meinen, dass das Raumgefühl in einer Limousine besser ist. Der A5 DTM schaut nicht nur gut aus, sondern unsere Jungs haben auch ein sehr gutes Rennauto aus dem A5 gemacht." Was die Audi-Verantwortlichen verschweigen: Nicht aus dem A5 wurde ein DTM-Auto gemacht, sondern der DTM-Basis wurde die A5-Silhouette aufgesetzt.

"Ich erhoffe mir vom A5 DTM, vom ersten Rennen an ein gutes und siegfähiges Auto in der Hand zu haben, das sich perfekt in die erfolgreiche und elegante A5-Familie einfügt", setzt Ullrich das Ziel. Das Marketing arbeitet unter Hochdruck. Timo Scheider und Neuling Adrien Tambay haben sich bereits die Version RS5 bestellt - Mattias Ekström (noch) nicht. "Ich bräuchte dann unbedingt ein ISOFIX-System für den Beifahrersitz", grinst der zweifache DTM-Champion. "Mein Sohn Mats will immer vorne neben Papa sitzen."

Fotoquelle: Audi

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