Filipe Albuquerque hat sich realistische Ziele für die Saison 2012 gesetzt

DTM 2012

— 04.04.2012

Albuquerque: "Möchte mindestens zwei Podestplätze"

Audi-Pilot Filipe Albuquerque will nach seiner erfolgreichen Rookiesaison den nächsten Schritt machen: "Am liebsten würde ich bester Audi-Fahrer sein, aber..."

Im Lager von Audi sind 2011 gleich zwei Glücksgriffe gelungen: Die beiden Rookies Edoardo Mortara und Filipe Albuquerque schlugen auf Anhieb gut ein und holten in der vergangenen Saison Podestränge. Eine Weiterverpflichtung der beiden Youngster war naheliegend. Auch 2012 werden die beiden im Rosberg-Team von Arno Zensen eingesetzt. Mit der neuen Fahrzeuggeneration rechnet sich Albuquerque bessere Chancen aus, weil alle auf dem gleichen Niveau starten dürfen.

"Ich will in dieser Saison gute Arbeit abliefern. Ich möchte am liebsten bester Audi-Pilot sein, aber das wird schwierig", sagt der Portugiese im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Ich habe dort immerhin die zweimaligen Champions Mattias und Timo im Schwesterauto und auch die beiden besten Rookies der Jahre 2010 und 2011, Miguel Molina und mein Teamkollege Edo Mortara. Mike Rockenfeller ist auch noch da - also wirklich viele, viele gute Fahrer in den Audis."

"Ich habe nun ein Jahr Erfahrung und bin mir sicher, dass ich bessere Arbeit abliefern kann als im Vorjahr. Hinzu kommt, dass mir das neue Auto besser liegt", sagt Albuquerque. In den vergangenen Wochen hatte der sypmathische Pilot aus Coimbra nicht immer Glück. Vor allem der A5 von Rosberg erlitt immer wieder technische Defekte, man konnte oft weniger Runden drehen als die Konkurrenz. Am Dienstg in Hockenheim lief der neue Audi gut. Prompt markierte Albuquerque die Tagesbestzeit.

"Ich will Podestplätze. In meinem ersten DTM-Jahr konnte ich einen Podiumsplatz holen, nun sollen es also mindestens zwei werden. Am liebsten würde ich einen Sieg feiern, aber das wird sehr schwierig. Mein Ziel ist es aber auf jeden Fall", sagt der Portugiese über seine Ziele. "Die Autos sind komplett anders. Die Reifen sind größer, das Gewicht ist höher. Das alles fühlt man vor allem in langsamen Kurven. Ich denke, wir können sogar später bremsen als mit den alten Autos. Der Kurvenspeed ist in den meisten Ecken höher. Das Potenzial im neuen Auto ist beeindruckend."

Fotoquelle: Pacepix.com

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