In den Tomczyk-Farben: Mike Rockenfeller fährt 2012 mit gelb-grünem Lack

DTM 2012

— 05.04.2012

Rockenfeller: "Es macht mehr Spaß"

Mike Rockenfeller hat sich bestens mit dem neuen Audi-DTM-Auto angefreundet: "Wäre schön, wenn wir einen Hauch voraus sein könnten"

Die Saison 2011 war nicht die Saison von Mike Rockenfeller. Der erfahrene Audi-Pilot startete zwar gut ins Jahr und konnte in Zandvoort seinen ersten Sieg in der DTM feiern, aber der schwere Unfall in Le Mans warf ihn ab Juni erheblich zurück. In diesem Jahr greift der schnelle Mann aus Neuwied erneut an. Mit dem neuen Audi A5 DTM will er ganz nach vorne fahren.

"Das Auto fühlt sich ganz gut an. Hockenheim ist ein wichtiger Test für uns. Wir müssen schauen, dass wir es perfekt hinbekommen, damit wir für den Saisonstart gut aussortiert sind", sagt Rockenfeller. "Es macht mehr Spaß. Die Reifen bieten mehr Grip, die Aerodynamik fühlt sich konstanter und besser an. Dadurch gehen manche Kurven nun einen Tacken schneller als in der Vergangenheit. Das ist ein schönes Gefühl."

Auf Gefühle allein kann man sich in der Saisonvorbereitung nicht verlassen. Im bevorstehenden Dreikampf zwischen Audi, BMW und Mercedes geht es um Performance, um zähl- und messbare Vorteile im engen Wettbewerb. Und hierbei tappen die drei Hersteller nach wie vor im Dunkeln. Rundenzeiten, Sektorenwerte, Reifenverschleiß und Topspeeds werden analysiert, aber dennoch gibt es kaum greifbare Erkenntnisse. Mit den neuen Tanks sind Gewichtsunterschiede von 80 Kilogramm und mehr möglich, ein Einschätzen der Testzeiten umso schwieriger.

"Der Vergleich zum Vorjahresauto ist nicht von Interesse. Das ist ein Faktor, den wir uns gar nicht anschauen", sagt Rockenfeller. "Alle fahren in diesem Jahr mit neuen Autos, daher ist es ziemlich uninteressant, was das alte Auto auf der Strecke gemacht hat. Man kann natürlich Rundenzeiten vergleichen und die Daten übereinander legen. Die mögliche Erkenntnis, in einer Passage entweder langsamer oder schneller zu sein, bringt uns nichts. Man schaut vielleicht mal aus Interesse kurz den Vergleich an, aber das ist nicht relevant."

Relevant sind erst die Ergebnisse, die am Rennwochenende in Hockenheim erzielt werden. Bis dorthin herrscht die große Ungewissheit. Liegen alle Hersteller eng beisammen, oder gibt es einen Ausreißer? "Die Gefahr besteht", meint Rockenfeller, "aber ich glaube es nicht. Für so etwas ist das Reglement wahrscheinlich zu eng, oder zu vereinheitlicht. Du kannst einfach nicht einen komplett anderen Weg gehen. Dementsprechend werden die Abstände wohl sehr eng sein. Schön wäre es, wenn wir den Hauch voraus sein könnten."

Fotoquelle: Audi

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