Edoardo Mortara und sein Team Rosberg hatten bei Testfahrten oft Pech

DTM 2012

— 10.04.2012

Mortara: "Stehen vor einigen Problemen"

Rosberg-Pilot Edoardo Mortara und sein Team wurden bei den Tests vor dem DTM-Saisonstart oft vom Pech verfolgt: Im Audi A5 steckte mehrfach der Wurm

Edoardo Mortara startet mit hohen Erwartungen in seine zweite DTM-Saison. Der Youngster, der in seinem Debütjahr großartige Leistungen ablieferte und zum Rookie der Saison 2011 wurde, rechnet sich gute Chancen auf die Spitze aus. Allerdings könnte die Technik womöglich einen Strich durch diese Rechnung machen. Mortara und sein Rosberg-Teamkollege Filipe Albuquerque hatten im Rahmen der offiziellen ITR-Tests mehrfach Pech.

"Ich halte es für zu früh, um jetzt entweder etwas Positives oder Negatives zu sagen. Es stimmt aber sicher, dass wir vor einigen Problemen stehen. Das geht aber allen so", sagt Mortara im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. Der Franco-Italiener absolvierte an zwei Testtagen insgesamt gerade einmal 86 Runden - deutlicher weniger als die meisten Konkurrenten an einem einzigen Tag. "Ich konnte am Montag eine Outlap fahren und das war es dann am Vormittag. Es gab Probleme", so Mortara mit einem gezwungenen Lächeln.

"In der endgültigen Version des A5 konnte ich noch nicht viele Runden drehen, weil wir im Team Rosberg etwas weniger Glück hatten. Ich kann daher nicht wirklich sagen, wie das Auto so ist", erklärt der Audi-Pilot. "Wir hatten Pech in vielerlei Hinsicht, nicht nur bezogen auf die Technik. Im gesamten Umfeld lief vielleicht nicht immer alles in unserem Sinne. Wenn wir zum ersten Rennen perfekt aussortiert sein sollen, dann müssen wir uns jetzt ranhalten", so Mortara am vergangenen Montag.

Sein Teamkollege Albuquerque hatte ein solches Pech zuvor in der Testwoche in Valencia erlebt. Der Portugiese verbrachte dort viel Zeit an der Box, weil an seinem A5 unter anderem das neue Fly-by-Wire-System (elektronische Gapedal-Steuerung) nicht ordnungsgemäß funktionierte. Immerhin konnte Albuquerque in Hockenheim 173 Umläufe fahren und sich an den A5 gewöhnen. "Ich würde gern etwas fühlen. Im Moment ist es schwierig", zuckt Mortara mit den Schultern. "Das Konzept ist neu, das gesamte Auto komplett anders. Wir haben noch reichlich Entwicklungsarbeit vor uns."

Fotoquelle: DTM/ITR e.V.

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