Bei den Tests saß Roberto Merhi noch im Auto von Susie Wolff

DTM 2012

— 10.04.2012

Merhi bereit für die neue Herausforderung

Trotz seiner späten Berufung in die DTM geht Roberto Merhi seine neue Herausforderung entspannt an: "Da muss ich jetzt durch"

Der Spanier Roberto Merhi ist eines der neuen Gesichter der DTM 2012. Der 21-Jährige bildet zusammen mit Christian Vietoris und Robert Wickens das neue Mercedes-Juniorteam. Zwar galt Merhi als amtierender Meister der Formel-3-Euroserie schon länger als heißer Kandidat für die DTM, doch um seine endgültige Berufung musste er lange zittern. Erst bei den Testfahrten in Hockenheim kam die erlösende Nachricht.

"Am Montag habe ich den Rollout absolviert. Dienstag kam ich zur Strecke, um mich mit den Ingenieuren zu besprechen. Dann kam die Bestätigung, dass ich DTM fahren werde", sagt der Spanier im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Ich habe mich auch nach anderen Dingen umgesehen. Ich hatte einige Angebote vorliegen, die auch schon ziemlich konkret war", so Merhi, der auch für das Team Racing Engineering in der GP2 hätte fahren können. "Aber am Ende ist des die DTM geworden."

Durch die späte Bestätigung war der Test in Hockenheim, den er im Auto seiner Teamkollegin Susie Wolff absolvierte, sind erster Kontakt mit dem Mercedes des Jahrgangs 2012. Zuvor saß er im Oktober 2011 am Lausitzring im alten CLK. Dieser Test war die Belohnung für die Meisterschaft in der Euroserie. Trotz der geringen Erfahrung im DTM-Auto macht sich der Iberer vor seiner ersten Saison keine großen Sorgen.

"Natürlich macht das die Sache etwas schwierig. Aber im Endeffekt kommt es aufs Rennfahrern an, da muss ich jetzt durch. Bis zum ersten Qualifying können wir viel über die Tests reden, aber wissen tun wir nichts", so Merhi. "Das ist eine neue Herausforderung in meinem Leben. Ich werde sehen, wie es läuft. Es ist völlig anders als das, was ich vorher gemacht habe. Es ist ernsthafter, das Niveau ist höher. Ich freue mich schon auf das Qualifying am ersten Samstag."

Einen (auf der Hand liegenden) Hauptunterschied zur Formel 3 hat der 21-Jährige schon ausgemacht: "Wenn du im Auto sitzt, siehst du die Reifen nicht, beispielsweise wenn du beim Bremsen die Reifen blockierst. Das ist anders als im Formel-Auto, wo man das direkt sieht. Hier musst du es fühlen."

Daher ging er bei seinen ersten Testrunden auch vorsichtig zu Werk: "Du musst aufpassen, dir nicht gleich einen Bremsplatten einzufahren. Daher kannst du nicht zu sehr pushen. Aber es war okay, der Gripp hier in Hockenheim ist ähnlich dem in der Formel 3", so Merhi, der seinen ersten DTM-Tag als Fünftschnellster mit einem Rückstand von 0,564 Sekunden auf die Bestzeit von Audi-Pilot Filipe Albuquerque beendet.

Fotoquelle: Pacepix.com

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