Rahel Frey geht unter veränderten Voraussetzungen in ihre zweite Saison

DTM 2012

— 11.04.2012

Neues Auto: Fluch und Segen für Rahel Frey

Rahel Frey hat sich akribisch auf ihre zweite DTM-Saison vorbereitet: Neues Mentaltraining und viele Kilometer Langlauf im Schweizer Schnee

Während Oliver Jarvis keine weitere Chance im Audi-Kader in der DTM mehr bekam, soll Rahel Frey an ihre Fortschritte von 2011 anknüpfen. Die junge Schweizerin startet in der neuen Saison im Abt-Team. Frey freut sich auf ihre Chance im neuen A5, der Segen und Fluch zugleich ist. "Eigentlich wäre es für mich optimal, jetzt nochmal mit dem alten Auto richtig Gas zu geben. Mit dem alten Auto weiß ich nun, wie alles funktioniert. Das wäre vielleicht schon gut gewesen", lacht die 26-Jährige.

Frey muss im zweiten Jahr noch einmal bei Null beginnen. Die Erkenntnisse mit dem A4, den sie auch im zurückliegenden Winter weiter testen durfte, sind hinfällig. "Das neue Auto fühlt sich sehr gut an", sagt sie. "Ich muss aber zugeben, dass ich mich sehr klein gefühlt habe, als ich zum ersten Mal eingestiegen bin. Der A5 wirkt größer und bulliger. Die Wippenschaltung kommt mir sehr entgegen. Ich kann mich voll auf das Fahren konzentrieren, muss die Hände nicht mehr vom Lenkrad nehmen."

"Die Reifen bieten mehr Grip. Die drehen auch beim Start nicht mehr so schnell durch - das hilft", meint Frey. "Ich werte das als große Chance, dass ich mit dem gleichen Auto fahren darf wie die Speerspitzen", erklärt sie. Aber sie kennt auch die Kehrseite dieses Kampfes mit gleichen Waffen. "Jetzt haben alle das gleiche Material, es kommt also auf den Fahrer an. Das wird hart. Umso wichtiger ist es, dass ich mental stark bin und mich nicht unnötig unter Druck setzen lasse", gibt sie zu.

Um dem Druck an DTM-Renntagen besser gewachsen zu sein, passte Frey ihr Umfeld an. Neuerdings lässt sich die Schweizerin in Sachen mentaler Vorbereitung von Fachleuten beraten. "Es wird eine harte Saison. Ich habe mich mental und körperlich bestmöglich vorbereitet. Die Tests liefen nicht so schlecht. Ich bin damit zufrieden", sagt die Audi-Pilotin. Um die nötige Fitness aufzubauen, spulte sie im Winter unzählige Kilometer beim Langlauf in den Schweizer Bergen ab.

"Ich habe im vergangenen Jahr erkannt, wo meine Defizite sind. Das hilft mir nun", erklärt Frey. Die Selbsterkenntnisse aus der Rookiesaison 2011: "Ich konnte den Grip nicht immer ganz ausnutzen, war vor den Rennen oft sehr nervös. Daher habe ich mehrmals einen schlechten Start abgeliefert. Die Qualifyings waren nicht so gut. Dies alles waren meine Defizite." Die Schwächen ausmerzen, die Stärken ausspielen - so lautet Freys Plan für das zweite Jahr in der DTM.

Fotoquelle: xpb.cc

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