Mattias Ekström bescherte Audi die Pole-Position beim Auftakt 2012

DTM 2012

— 28.04.2012

Abt-Audi: Perfekter Auftakt in Hockenheim

Mattias Ekström sichert Audi die erste Pole-Position des Jahres, Adrien Tambay mit starkem Debüt - Timo Scheider und Rahel Frey nicht zufrieden

Die erste Pole-Position im Dreikampf der Hersteller in der DTM geht an Audi. Abt-Pilot Mattias Ekström setzte sich am Samstag im Shootout in Hockenheim durch. "Ein toller Start in die neue Saison in der DTM mit drei Premium-Herstellern und einen neuen Reglement. Alle, die daran gearbeitet haben, dass diese Serie besteht, haben einen sehr guten Job gemacht", sagt Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich.

"Dass wir vorne stehen, ist wunderschön und das beste Dankeschön an die gesamte Audi-Mannschaft. Die Pole ist sicherlich kein Nachteil, aber es wird ein hartes Rennen werden", meint der Österreicher. "Wir haben auf den Auftakt hin gefiebert und haben versucht uns perfekt zu entwickeln. Aber dass es sofort mit der Pole-Position geklappt hat, war toll. Gratulation an das gesamte Team", freut sich Teamchef Hans-Jürgen Abt.

"Ein fantastisches Qualifying", erklärt Polemann Ekström. "In der neuen DTM beim Auftaktrennen auf der Pole-Position zu stehen, war das Beste, was uns passieren konnte. Wir hatten zum Saisonstart kein Sommerwetter erwartet. Es war heute warm und das kam uns entgegen. Wir haben hart gearbeitet und unsere Hausaufgaben gemacht - das hat sich heute ausgezahlt. Die Saison beginnt ja gerade erst. Aber es ist toll, so zu starten."

"Wir wissen jetzt, wie die Performance unter den drei Herstellern aufgeteilt ist. Dieser Moment war ja lange ersehnt", so Timo Scheider. "Mit Platz acht bin ich nicht glücklich, weil wir unser Auto nicht hundertprozentig in den Griff bekommen haben und meine letzte Runde war auch nicht ganz perfekt. Am Sonntag müssen wir ein hartes Rennen fahren." Der zweimalige Champion ergänzt: "Unsere Longruns waren nicht schlecht. Von Platz acht ist schon noch etwas möglich."

"Es hätte besser, aber auch schlechter sein können", sagt Adrien Tambay, der mit Platz zwölf überzeugte. "Ich hätte mir gewünscht, ins dritte Qualifying zu kommen, die Zeitunterschiede waren aber extrem gering. Ich habe einige andere Rookies und auch den einen oder anderen erfahrenen DTM-Piloten hinter mir gelassen. Platz zwölf ist kein allzu schlechter Startplatz für mein erstes DTM-Rennen. Mein oberstes Ziel für das Rennen ist es, ins Ziel zu kommen."

"Wir hatten uns viel für das erste Qualifying vorgenommen, die Wintertests waren positiv. Doch seit Freitag kämpfe ich. Ich finde mich noch nicht gut im Auto zurecht, ich habe noch nicht das richtige Setup gefunden", klagt Rahel Frey. Startplatz 22 bezeichnet sie als "worst case". "Wir konnten nicht bei solch hohen Temperaturen testen. Wir haben leider nicht den Grip. Das ist unser Problem."

Fotoquelle: xpbimages.com

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