Jamie Green startet beim Auftakt in Hockenheim aus der ersten Reihe

DTM 2012

— 28.04.2012

HWA-Mercedes: Green war nahe dran

Jamie Green erreicht im Qualifying in Hockenheim Rang zwei, Gary Paffett auf Platz sechs - Ralf Schumacher zufrieden, Christian Vietoris mit Fehlern

Die DTM ist ein Dreikampf geworden. BMW-Pilot Dirk Werner kam den etablierten Piloten von Audi und Mercedes am Samstag im Qualifying gefährlich nahe. Am Ende gab es jedoch ein Duell zwischen Mattias Ekström (Audi) und Mercedes-Mann Jamie Green, das der Schwede für sich entscheiden konnte. "Ein großartiger Start in die neue DTM 2012: Jamie Green hatte die Polezeit auf der Hand, wie seine Bestzeit mit zweieinhalb Zehnteln Vorsprung in Q3 zeigte", so Norbert Haug.

"Nach einem Verbremser im ersten Sektor führte Jamie nach Sektor zwei schon wieder so knapp wie es nur möglich war - mit einer Tausendstel. Im Motodrom passte es dann aber nicht ganz. Herzlichen Glückwunsch an Mattias Ekström und Abt-Audi zur Pole", sagt der Mercedes-Motorsportchef. "Die drei Hersteller liegen sehr dicht beieinander - große Klasse, dass die neue Generation der DTM Coupés von Audi, BMW und Mercedes-Benz so ausgeglichen stark startet."

"Ein guter Auftakt in die neue Saison", urteilt Green. "Natürlich wäre ich lieber mit einer Pole-Position in die neue Ära der DTM gestartet, aber ich bin auch mit einem Startplatz in Reihe eins zufrieden. Das Qualifying war hart umkämpft und ich musste alles geben, um ins Q4 zu gelangen. Mein Mercedes AMG C-Coupé fährt sich sehr gut und es macht Spaß, das Auto mit jeder Ausfahrt weiter zu entwickeln."

"Heute haben wir gezeigt, dass unser C-Coupé schnell ist und ich bin sicher, dass wir im Rennen gute Chancen haben. Ich bin schon seit vielen Jahren Teil der Mercedes-Benz Familie in der DTM und es ist großartig, zu sehen, dass sich die Rennserie so fantastisch entwickelt", sagt Green, der das Finalrennen an gleicher Stelle im Herbst 2011 gewonnen hatte.

"Mein sechster Startplatz ist nicht schlecht, aber ich würde natürlich gerne weiter vorne starten", meint Gary Paffett. "Unser Auto funktioniert am ersten Rennwochenende der Saison sehr gut, aber alle drei Hersteller scheinen sehr ausgeglichen zu sein und liegen extrem eng zusammen. Das verspricht eine sehr interessante Saison und ein spannendes Rennen morgen. Darauf freue ich mich. Unser Auto ist schnell und ich will mich am Sonntag weiter steigern."

"An diesem Wochenende sehen wir die erste Standortbestimmung für das Kräfteverhältnis in der neuen DTM-Ära. In den Freien Trainings lief es für mich noch nicht perfekt, aber ich bin zufrieden, dass wir uns von Session zu Session gesteigert haben", sagt Ralf Schumacher nach Platz elf. "Es wird sicher ein spannendes Auftaktrennen am Sonntag. In diesem Jahr sollte das Überholen mit den neuen Autos auch einfacher sein als in der Vergangenheit - es ist also noch alles drin."

"Ich hatte das gesamte Wochenende über einen sehr guten Speed mit meinem C-Coupé, konnte diesen im Qualifying aber nicht ganz umsetzen", sagt Christian Vietoris, der vor der Saison ins Lager von HWA wechselte. Der Gerolsteiner kam nur auf Startplatz 15. "Leider unterlief mir ein Fehler, das kostete mich wahrscheinlich einen Platz unter den besten Zehn. Ich warte ab, wie die Rivalen im Rennen aufgestellt sind und gebe am Sonntag Vollgas für ein gutes Resultat zum Auftakt der neuen Saison."

Fotoquelle: xpbimages.com

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