Christian Vietoris hätte mit diese vierten Platz vor dem Rennen nicht gerechnet

DTM 2012

— 29.04.2012

HWA-Mercedes: Ein fast perfekter Saisonstart

Doppelsieg und alle vier Fahrzeuge in den Punkten - Überraschung für Christian Vietoris

Für das Team HWA hätte die Saison eigentlich nicht besser anfangen können. Doppelsieg durch Gary Paffett und Jamie Green, dazu noch Christian Vietoris und Ralf Schumacher in den Punkten. Da kann man nur noch über die Performance beim Qualifying nachdenken und über Anbremsmanöver auf die Spitzkehre.

Paffett und Green hatten von Anfang an das Rennen unter ihrer Kontrolle. Kurz nach dem Start nahmen sie die Positionen zwei und drei hinter Mattias Ekström ein. Als sich dieser verbremste, zogen beide an ihm vorbei. Nach dem ersten Boxenstopp der beiden Mercedes-Piloten kam es zwischen ihnen zum Showdown - bis in die Mercedesarena fuhren sie nebeneinanderher bis Paffett endgültig vorbei war. "Der Zweikampf mit Gary war klasse und blieb immer fair", berichtet Green. "Sein erster Boxenstopp war noch schneller als meiner und so ging er vor mir in Führung."

Eine große Überraschung war der vierte Platz von Vietoris - auch für ihn selbst. "Dass es aber so weit nach vorne geht, hätte ich ehrlich gesagt auch nicht erwartet", lacht er nach dem Rennen, in das er von Rang 15 gestartet war. Er hatte das Glück, dass er sich in der Anfangsphase aus allen Problemen und Rempeleien herausgehalten hatte und damit sein Rennen durchfahren konnte. "Am Anfang hatte ich mir das Ziel gesetzt in die Punkte zu fahren und Schadensbegrenzung zu betreiben", gibt er zu, "und jetzt ist deutlich mehr draus geworden."

Erst in den letzten Runden hatte er Mike Rockenfeller noch vom vierten Platz verdrängen können. Auch ein Resultat der noch guten Reifen am Mercedes. "Die haben fast ein bisschen besser gehalten als wir erwartet hatten", erzählt Vietoris. "Heute Morgen haben wir uns etwas schwer getan im Verhältnis zu den Tests." Jetzt kann er es kaum noch erwarten, zum Lausitzring zu fahren und dort an seiner heutigen Leistung anzuknüpfen. "Nach dem schlechten Qualifying will ich das jetzt in der Lausitz besser machen. Die Rennpace scheint gut zu sein."

Der siebte Platz für Schumacher ist sicherlich ein sehr gutes Ergebnis, doch für den Deutschen hätt es noch weiter nach vorne gehen können. Allerdings sorgte er in den ersten Runden für einen Trubel im Feld. Das brachte ihm auch eine Durchfahrtstrafe ein. "Ich denke, ohne meinen Optimismus beim Bremsen hätte ich sicherlich ein Stück weiter vorne stehen können", gibt Schumacher zu. "Man versucht immer sein bestes, aber manchmal geht es auch schief. Tut mir auch leid für den ein oder anderen."

Dafür lief der Rest des Rennens für Schumacher ohne Probleme und er konnte sich, dank der guten Performance des Mercedes, wieder nach vorne arbeiten. Der Lausitzring hat allerdings eine ganz andere Charakteristik als der Hockenheimring. Dort wird Mercedes beweisen müssen, dass sie ihre Leistung halten können.

Fotoquelle: xpbimages.com

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