Gary Paffett will nach seinem Auftaktsieg am Lausitzring nachlegen

DTM 2012

— 02.05.2012

Mercedes: Nach dem Auftaktsieg auf die Lieblingsstrecke

Nach dem Doppelsieg Gary Paffett und Jamie Green zum Auftakt der DTM-Saison geht es nun zum Lausitzring, der bisher eine Mercedes-Strecke war

Für Mercedes war das erste Saisonrennen in Hockenheim ein Auftakt nach Maß. Mit Gary Paffett und Jamie Green gelang der Marke mit dem Stern ein Doppelsieg beim Start in die neue Ära der DTM. "Unsere Mercedes-Mannschaft hat in Hockenheim mit dem Doppelsieg von Gary vor Jamie und mit fünf C-Coupés in den Top Acht gute Arbeit geleistet", lobt Motorsport-Chef Norbert Huag seine Truppe.

Schon sieben Tage später wartet auf die Teams und Fahrer die nächste Herausforderung auf dem Lausitzring. "Das Auftaktrennen vor vollen Zuschauerrängen in Hockenheim ist erst ein paar Tage alt und die Teams haben kaum eine Verschnaufpause gehabt, bevor sie vier Tage später beim Rennen Nummer zwei am Lausitzring antreten. All unsere Teammitglieder und Fahrer werden versuchen, auch dort kompetent und wettbewerbsfähig unterwegs zu sein", sagt Haug.

In der Vergangenheit war der Lausitzring eindeutig eine Mercedes-Strecke. Mercedes-Fahrer erzielten dort zwölf von vierzehn möglichen Pole-Positions sowie neun von zwölf Rennsiegen. Im Vorjahr hieß der Sieger dort allerdings Martin Tomczyk und fuhr einen Audi. Interessant auch: Zwischen 2006 und 2010 gewann mit Bernd Schneider, Mika Häkkinen, Paul Di Resta, Gary Paffett und Bruno Spengler jeweils ein anderer Mercedes-Fahrer in der Lausitz.

Lausitzring ist Mercedes-Land

"Unser Doppelsieg beim Saisonauftakt in Hockenheim war ein großartiger Start in die neue DTM-Ära. Die DTM-Saison ist jedoch lang und wir blicken von Rennen zu Rennen", sagt Auftaktsieger Paffett. "Am Lausitzring sind andere Faktoren als in Hockenheim gefragt: Die Strecke ist technisch sehr anspruchsvoll, es gibt nur eine schnelle Kurve und viele Schikanen", sagt der Brite, der 2005 und 2009 dort siegte. "Wir haben in Hockenheim gesehen, dass unser neues C-Coupé sehr schnell ist. Jetzt wollen wir weiter Gas geben und uns auch im Qualifying steigern."

"Mit neun Siegen aus zwölf Rennen war Mercedes-Benz in der Vergangenheit sehr erfolgreich auf dem Lausitzring. Es wäre schön, wenn wir diese positive Statistik in diesem Jahr mit unserem neuen Mercedes C-Coupé fortsetzen könnten", hofft der zweitplatzierte Green. "Die Strecke ist anders als der Hockenheimring. Zum einen wird sie gegen den Uhrzeigersinn befahren, zum anderen gibt es nur wenige schnelle Kurven. Ich mag den Kurs sehr, obwohl ich dort noch nicht gewonnen habe - das würde ich am kommenden Wochenende gerne ändern."

Auch Mercedes-Junior Christian Vietoris freut sich auf das Rennen in Brandenburg. "Ich habe schöne Erinnerungen an mein erstes DTM-Rennen auf dem Lausitzring im vergangenen Jahr. Damals qualifizierte ich mich in meinem vierten DTM-Lauf zum dritten Mal innerhalb der Top-10 und fuhr am Sonntag zum ersten Mal unter die besten Zehn. Nach meinem vierten Platz beim Saisonauftakt in Hockenheim hoffe ich, auch in der Lausitz ein Top-Resultat einfahren zu können. Die Fans dürfen auf jeden Fall auf ein weiteres spannendes Rennwochenende freuen."

Technisch anspruchsvolle Strecke

"Das Rennen in Hockenheim war für Mercedes-Benz ein Auftakt nach Maß - besser als mit einem Doppelsieg von Gary und Jamie sowie fünf C-Coupés unter den ersten acht hätte man es sich kaum wünschen können", freut sich Ralf Schumacher über den starken Saisonstart. "Am Lausitzring erwartet uns am kommenden Wochenende eine komplett andere Streckencharakteristik als beim Saisonauftakt. Wir haben jedoch im Winter in der Lausitz getestet und sollten für den zweiten Saisonlauf gut vorbereitet sein. Die Herausforderung auf dieser Strecke ist es, sowohl auf der langen Geraden als auch im winkligen Infield schnell zu sein."

"Der Lausitzring ist eine komplexe Strecke, auf der Fahrer und Fahrzeug sehr gut aufeinander abgestimmt sein müssen", beschreibt David Coulthard die Herausforderungen des Kurses. "Es gibt eine schnelle und viele langsame Kurven, die man recht hart und spät anbremsen muss. Dabei kommt es auf eine gute Traktion beim Beschleunigen und eine passende Abstimmung der Vorderachse bei niedrigen Geschwindigkeiten an. In der ersten Kehre ist es durchaus möglich, ein Überholmanöver zu setzen, wenn der Vordermann innerhalb weniger Sekunden von 250 km/h auf ungefähr 70 km/h herunterbremsen muss. Nach Platz acht zum Auftakt würde ich meinem Berliner Mücke-Team bei dessen Heimrennen gerne ein weiteres gutes Resultat bescheren."

"Von den bisher am Lausitzring zwölf gefahrenen DTM-Rennen hat Mercedes-Benz neun gewonnen und ich hoffe, es gelingt uns, diese Trefferquote fortzusetzen", sagt Motorsportchef Haug. "Der Hockenheim-Auftakt bot großartigen Motorsport, bei dem es in einem Rennen mehr faszinierende Überholmanöver gab als während der gesamten letzten Saison. Paffett-Mortara, Paffett-Green, Vietoris-Rockenfeller sind drei hochklassige Beispiele, die Appetit auf mehr machen. Und es sieht danach aus, dass der Hunger der DTM-Betrachter am Lausitzring gestillt werden wird."

Fotoquelle: xpbimages.com

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